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Sterup : Angeln: Großfeuer zerstört Holzhaus-Fabrik

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Flammen loderten meterhoch in den Nachthimmel: Mehr als 70 Einsatzkräfte versuchten ein Feuer in Sterup in Angeln einzudämmen. Aber die Zerstörung einer Produktionsfirma für hölzerne Gartenhäuser konnten sie nicht verhindern.

shz.de von
erstellt am 08.Dez.2013 | 10:35 Uhr

Sterup | Ein Großfeuer hat in der Nacht zum Sonntag in Sterup in Angeln eine Produktionsfirma für hölzerne Gartenhäuser nahezu vollständig zerstört. Sechs Feuerwehren und eine Drehleiter waren im Einsatz. Menschen wurden nicht verletzt.

Gegen Mitternacht wurde zunächst die Steruper Wehr alarmiert. „Als wir eintrafen, gab es eine sehr starke Rauchentwicklung und das Feuer hatte sich bereits auf die Dachkonstruktion des Produktionsgebäudes ausgebreitet“, erklärt Einsatzleiter und Gemeindewehrführer Hartwig Petersen. Parallel zum ersten Löschangriff ließ er sofort Großalarm für die umliegenden Wehren auslösen.

Das Feuer breitete sich jedoch so schnell aus, dass bereits nach kurzer Zeit eine der Produktionshallen komplett in Flammen stand. Mit einem Löschangriff von allen Gebäudeseiten - sowie zunächst auch noch im Innenangriff - versuchten die Einsatzkräfte, den Brand einzudämmen und ein Übergreifen des Feuers auf den Verwaltungstrakt zu verhindern. Doch auch hier setzte die große Hitzestrahlung die Dachkonstruktion in Brand.

„Da wir es hier mit einem holzverarbeitenden Betrieb zu tun haben, gibt es auch eine große Menge brennbarer Stoffe – neben Holz auch Dachpappe und zahlreiche Materialien, die in der Holzverarbeitung eingesetzt werden“, so Hartwig Petersen.

Zu Hilfe kam den über 70 Einsatzkräften auch die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Glücksburg, von der aus der Brand von oben bekämpft wurde.

Trotz des Großeinsatzes ließ sich ein komplettes Ausbrennen der Produktionshalle nicht verhindern. Firmenangehörige brachten während der Löscharbeiten noch vor dem Brandobjekt gelagerte Holzhäuser mit einem Radlader in Sicherheit.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnte ein Teil der Löscharbeiten nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden.

„Wir haben noch keine Hinweise darauf, wie der Brand entstanden sein könnte“, erklärt der Einsatzleiter. Die Kriminalpolizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen auf und beschlagnahmte die Brandstelle für weitere Untersuchungen.

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