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Nospa schließt Filiale in Schuby : Am 13. November ist Schluss

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Künftig steht den Kunden im Ort nur noch ein Automat der Sparkasse zur Verfügung. Der Bürgermeister zeigt Verständnis.

Die Entscheidung der Nord-Ostsee-Sparkasse (Nospa) fiel vor knapp anderthalb Jahren, jetzt ist es in Kürze soweit: Die zwei Mitarbeiterinnen der Nospa-Filiale in Schuby packen gemeinsam mit ihrem Filialleiter Matthias Delev ihre sieben Sachen und kehren dem Standort den Rücken. Nur noch bis zum 13. November werden die drei vor Ort mit Rat und Tat für ihre Kunden zur Verfügung stehen. Danach schließt die Filiale nach 32 Jahren ihre Türen.

„Volles Programm, gleich nebenan“ – so der Slogan der Sparkasse – gibt es in Schuby dann nur noch über telefonischen Kundenservice oder online. Wie Pressesprecher Burkhard Lauritzen erklärt, verbleibt dem Ort immerhin eine SB-Filiale der Nospa. Für persönliche Beratung in finanziellen Belangen stünden umliegende Filialen der Nospa zur Verfügung stehen. Lauritzen: „Es kann Verschiebungen geben. Grundsätzlich bleiben aber die persönlich bekannten Ansprechpartner unserer Schubyer Kunden das auch weiterhin.“ Filialleiter Delev beispielsweise wird nach Silberstedt gehen und dort die bestehende Filiale übernehmen. Auch seine beiden Mitarbeiterinnen bleiben Angestellte der Nospa.

Bürgermeister Helmut Ketelsen bedauert den Wegzug der Nospa, kann aber die Gründe dafür verstehen: „Wir haben in unserer Gemeinde auch abgespeckt. Die Nospa war ein verlässlicher Partner und muss wirtschaftlich vernünftig denken. Letztendlich müssen auch wir moderner denken.“ Ketelsen selbst ist mit seinen 71 Jahren technisch auf dem neuesten Stand. Er habe keine Probleme, seine Bankgeschäfte online zu regeln, wie er betont. Ketelsen baut zudem auf Nachbarschaftshilfe für ältere Einwohner, die diese Möglichkeit nicht nutzen könnten: „Das macht doch das ländliche Flair aus.“ Die Nospa hat zugesagt, dass Berater bei Bedarf auch ins Haus kommen.

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