Winter in Schleswig : Alles ausverkauft: Hohe Nachfrage nach Schlitten

Auch Spielwaren Pfeiffer hat keine Schlitten mehr.
Auch Spielwaren Pfeiffer hat keine Schlitten mehr.

Wer jetzt noch ein Gefährt zum Rodeln braucht, muss kreativ werden. Die Schlitten sind heiß begehrt.

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09. Februar 2021, 15:51 Uhr

Schleswig | Auch wenn Schnee im Winter eher selten geworden ist, der gute alte Schlitten kommt nicht aus dem Trend. Zumindest in Schleswig nicht. Denn mit dem Wintereinbruch ist nicht nur ein Schneesturm, sondern auch ein Ansturm auf den Einzelhandel durch die Domstadt gefegt. Wer jetzt noch nach einem Schlitten braucht, hats nicht leicht. Wir haben uns in Schleswig umgehört.

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Seit Schnee liegt, sei die Nachfrage enorm, sagt Frau Jöns, Fachverkäuferin im Toom-Markt. Im Nu sei alles ausverkauft gewesen. „Wir haben tatsächlich nichts mehr – weder Schlitten noch Po-Rutscher.“

Am ersten Tag war alles weg

Auch Spielwaren Pfeiffer im Stadtweg erteilt uns eine Absage: Alle Schnee-Mobile vergriffen. „Wir haben keine Schlitten mehr da“, sagt uns auch Frau Koos, Fachverkäuferin im Hagebaumarkt an der B201. Es gebe nur noch Unterlegscheiben aus Plastik für den Po.

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„Gleich am ersten Tag als der Schnee fiel, waren alle Schlitten vergriffen“, sagt Carsten Jordt, Marktleiter bei Hagebau. Dasselbe gelte für Streusalz und Schneeschippen. „Aber die konnten wir nachbestellen. An Schlitten kommt man nirgends mehr ran.“

Wer das Wintervergnügen jetzt also noch auf dem Rodelberg genießen möchte, muss kreativ werden. In der Not tut es die Plastiktüte unterm Gesäß – blaue Flecken garantiert.

Und wer nun glaubt, die Rodelflächen seien überfüllt, den kann die Stadt beruhigen. Carola Hofbauer-Raup vom Ordnungsamt teilt mit, dass sich die Schleswiger bislang an alle Abstandsregeln halten: „Wir hatten bisher noch keine Beschwerden über die Verletzung von Corona-Regeln beim Rodelvergnügen.“

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