zur Navigation springen

Soldaten-Gelöbnis vor Schloss Gottorf : Albig fordert öffentliche Anerkennung für die Bundeswehr

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Vor rund 500 Gästen haben heute 155 junge Soldaten auf der Gottorfer Schlossinsel ihr feierliches Gelöbnis abgelegt.

Vor Schloss Gottorf haben heute 155 junge Soldaten ihr feierliches Gelöbnis abgelegt. Das Lazarettregiment 11 in Seeth (Nordfriesland) hatte für die Veranstaltung diesen großen Rahmen gewählt, weil es das letzte Gelöbnis ist, bevor das Regiment zum Jahresende aufgelöst wird. Als Festredner war aus diesem Anlass Ministerpräsident Torsten Albig nach Schleswig gekommen. Er begrüßte neben 80 Rektruten aus Seeth auch 41 Rekruten aus der Flensburger Schule für Strategische Aufklärung und jeweils 17 aus dem Bataillon Elektronische Kampfführung in Stadum und aus dem Spezialpionierbataillon 164 in Husum.

Vor den Rekruten, ihren Angehörigen und geladenen Gästen – insgesamt rund 500 Menschen – sprach sich Albig für eine angemessene Präsenz der Bundeswehr in der Gesellschaft ausgesprochen. „Mit dem Dienst in der Bundeswehr setzen Sie sich für unsere Demokratie ein“, sagte er. „Wir sind angewiesen auf Staatsbürger, die Verantwortung übernehmen und für die der Dienst in der Bundeswehr attraktiv ist.“
Öffentliche Gelöbnisse seien ein Zeichen dafür, dass sich die Bundeswehr nicht verstecken müsse. „Im 19. Jahrhundert mag Militär eine geheime Kommandosache gewesen sein. In einer Armee mit demokratischer Tradition hat dieses Denken nichts verloren. Hier stehen Bürger für Bürger ein“, sagte er.

 

„Wer für unser aller Sicherheit bereit ist, im Extremfall seine Gesundheit und sein Leben zu gefährden, der hat es verdient, dass wir ihn wahrnehmen und Anerkennung geben“, so der Ministerpräsident.

zur Startseite

von
erstellt am 21.Aug.2014 | 16:15 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen