Zerstörte Hauswand und Streckensperrung : Acht Glätteunfälle in Schleswig-Flensburg

Eine Frau wurde am Dienstagmorgen bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L39 bei Großrheiderfeld verletzt. Um kurz vor sechs Uhr wollte die Fahrerin eines Skoda Fabia einem Reh ausweichen. Auf Grund erheblicher  Straßenglätte missglückte die Notbremsung, so dass das Fahrzeug von der Fahrbahn abkam. Die Feuerwehren Groß Rheide und Kropp mussten hydraulisches Rettungsgerät einsetzen, um die Verletzte zu befreien. Sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert.  Die Landesstraße war für rund eine Stunde voll gesperrt
Eine Frau wurde am Dienstagmorgen bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L39 bei Großrheiderfeld verletzt. Um kurz vor sechs Uhr wollte die Fahrerin eines Skoda Fabia einem Reh ausweichen. Auf Grund erheblicher Straßenglätte missglückte die Notbremsung, so dass das Fahrzeug von der Fahrbahn abkam. Die Feuerwehren Groß Rheide und Kropp mussten hydraulisches Rettungsgerät einsetzen, um die Verletzte zu befreien. Sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Die Landesstraße war für rund eine Stunde voll gesperrt

Viel Glück im Unglück hatten Verkehrteilnehmer im Norden von SH. Zwei Babys kamen glimpflich davon, eine Bahnstrecke wurde gesperrt. Schwer verletzt wurde niemand.

shz.de von
20. Januar 2015, 15:46 Uhr

Schleswig-Flensburg | Mehrere Glätteunfälle haben am Dienstagmorgen die Einsatzkräfte im Kreis Schleswig-Flensburg in Atem gehalten. Bereits gegen 2.25 Uhr kam der erste Pkw ins Rutschen. Der Wagen war auf der B201 aus Süderbrarup in Richtung Schleswig unterwegs, als er bei Twedt nach rechts in den Straßengraben rutschte. Verletzte gab es hier glücklicherweise keine.

Gegen 5.55 Uhr kam ein Auto auf der Landstraße 39 bei Groß Rheide von der Fahrbahn ab und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Unverletzt blieb ein 20-Jähriger als er am frühen Morgen in Silberstedt ins Schleudern kam. Sein Wagen kam im Straßengraben zum Stehen.

Bei Mohrkirch rutschte gegen 6.40 Uhr ein Wagen auf den Bahnübergang und kam ohne fremde Hilfe nicht mehr von der Stelle. Der Streckenabschnitt wurde für den Bahnverkehr zwischen 6.42 und 7.59 Uhr gesperrt, bis der Pkw von den Gleisen geborgen war. Ein Regionalzug von Kiel nach Flensburg musste deshalb umkehren.

Gegen 7.15 Uhr kam in einer Kurve in Alt Bennebek ein Ford von der Fahrbahn ab und kam in einer Hauswand zum Stehen. Durch die Kollision entstand an dem Einfamilienhaus ein erheblicher Sachschaden. Die Außenmauer wurde eingedrückt, von innen waren Risse an der Wand erkennbar. Die Bewohner waren zum Zeitpunkt des Unfalls nicht zu Hause.

Der Fahrer des Fords fuhr nach der Kollision in Richtung Erfde davon, ohne den Unfall zu melden. Polizeibeamte sicherten Spuren und ermitteln nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter 04624 - 450 688 0 bei der Polizei zu melden.

Ein weiterer Unfall ereignete sich gegen 8 Uhr in der Flensburger Marienallee. Dort verlor eine 39-Jährige die Kontrolle über ihr Fahrrad und stürzte mit ihrem anderthalbjährigen Kind. Beide wurden mit leichten Verletzungen vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Gegen 8.30 Uhr kollidierten im starken Nebel aus ungeklärter Ursache zwei Pkw in Handewitt. Beide Fahrerinnen verletzten sich bei dem Unfall leicht. An den Fahrzeugen entstand ein erheblicher Sachschaden. Das in einem der Fahrzeuge schlafende drei Monate alte Baby hatte von dem Unfall offenbar nichts mitbekommen.

Auch in Ellingstedt kam eine Frau auf eisglatter Fahrbahn ins Rutschen. Ihr Pkw kam gegen 9.45 Uhr von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Sie wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

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