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Domschule : Abschied von einem „treuen Diener“

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Nach mehr als 30 Jahren als Vorsitzender des Elternbeirates und Fördervereins ist für Lutz Wolter Schluss.

von
erstellt am 30.Jan.2016 | 12:03 Uhr

Schleswig Die Domschule ohne Lutz Wolter? Für viele aktuelle Schüler und deren Eltern, aber auch gleich mehrere Generationen von Ehemaligen ist das unvorstellbar. Schließlich war der Rechtsanwalt und Notar aus Schuby seit über 30 Jahren   das  Gesicht der Elternvertretung und Schulförderung. Seit gestern nun  ist damit Schluss. Lutz Wolter hat sich in den Ehrenamts-Ruhestand verabschiedet. Und wie es sich nach einer so langen Zeit der aktiven Hilfe und Mitgestaltung gehört, hatten sein Nachfolger und die Schulleitung aus diesem Anlass zu einem kleinen Empfang in die Aula der Domschule eingeladen.

„Sie haben unserer Schule über Jahrzehnte hinweg ehrenamtlich treu gedient. Dafür danke ich Ihnen“, sagte Schulleiter Georg Reußner in seiner kleinen Ansprache. Tatsächlich hatte sich  Wolter bereits ab 1985, damals wurde sein älterer Sohn eingeschult, im Klasseneltern-Beirat engagiert. Schon ein Jahr später war er Mitglied des Schulelternbeirates, dem er schließlich bis 1994 als Vorsitzender vorstand. Im selben Jahr übernahm er dann stattdessen die Führung des Schulmarkvereins,  den Wolter bereits drei Jahre zuvor mit weiteren Mitstreitern aus der Taufe gehoben hatte. Unter anderem hatte der Jurist dafür die rechtlichen und formalen Weichen gestellt. „Als ich das erste Mal in dieser Schule stand, war ich gleich verliebt. Ich habe hier so viele gute Lehrer getroffen, dass ich sicher war: Hier sind meine Kinder gut aufgehoben! Also wollte ich auch meinen eigenen Beitrag dazu leisten“, sagte Wolter jetzt noch einmal im Rückblick.

Auch wenn seine Söhne bereits 1994 und 1996 Abitur gemacht haben, blieb er der Domschule bis heute treu – und wird es auch weiter bleiben. Nur nicht mehr an vorderster Front. Dort steht nun Lars Bockmeyer aus Börm. Er hat den Vorsitz des neuen Fördervereins übernommen, der nun „Pro Domschule Schleswig e.V.“ heißt. Damit ist die seit langem geplante Fusion der beiden bislang eigenständigen Fördervereine perfekt: Der Schulmarkverein war in erster Linie für  die Eltern der aktuellen Schüler gedacht. Der Verein der Freunde der Domschule   setzte sich hingegen in erster Linie aus Mitgliedern zusammen, die  selbst einmal Domschüler oder ehemalige Lehrer  waren. „Da es nur ganz wenige Doppelmitgliedschaften gab, macht es natürlich Sinn, die beiden Vereine zusammenzulegen und so die Kräfte für die Unterstützung der Domschule zu bündeln“, erklärte Wolter, der von einem „rührenden Moment“ sprach als er jetzt zum letzten Mal in offizieller Funktion in der Aula stand.

 Zuvor hatten ihm etliche Mitstreiter aus den vergangenen Jahren Dank ausgesprochen. Die Schülerband „FDJ“ mit David, Jannick und Jasper aus der 8d  tat dies stellvertretend für alle Schüler  auf musikalische Art: mit drei Beatles-Klassikern.

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