Berender Redder : Ab jetzt wird wieder gebaut

Sogar die Spielplätze sind bereits angelegt worden.
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Sogar die Spielplätze sind bereits angelegt worden.

Erschließungsarbeiten für den zweiten Abschnitt des Wohngebietes sind beendet.

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30. Mai 2015, 07:32 Uhr

Nur wenige Stunden, nachdem die Stadt den offiziellen Startschuss gab, gingen auch schon die ersten Bauherren an Werk. Sie wollten keine Zeit verlieren und legten los, um das erste Haus im zweiten Bauabschnitt des Wohngebietes am Berender Redder zu errichten. Und es wird nicht lange dauern, bis weitere Häuslebauer folgen werden. Denn alles ist angerichtet, damit die Erfolgsstory im Norden der Stadt weitergeschrieben werden kann.

Die Zahlen sprechen für sich: Von den 145 Grundstücken des ersten Bauabschnittes sind inzwischen 141 verkauft, die meisten davon längst bebaut. Ein weiteres ist reserviert. Im zweiten Bauabschnitt stehen bauwilligen Familien 123 Plätze zur Verfügung. Davon sind, Stand gestern, 63 reserviert, vier weitere bereits verkauft. „Jetzt geht es richtig los. Allein bis Ende nächster Woche haben wir 21 Notartermine“, erklärte Torsten Eickstädt vom städtischen Liegenschaftsamt bei der symbolischen Freigabe des zweiten Bauabschnittes.

Dieser wurde zuvor aufwändig erschlossen. Den Großteil der Arbeit übernahm dabei die Firma SAW, die die Ausschreibung gewonnen hatte. Gleichzeitig sind die Schleswiger Stadtwerke mit im Boot, die nicht nur die Ver- und Entsorgung übernehmen, sondern den Hauseigentümern erstmals auch neben einem schnellen Glasfaser-Anschluss ein Heiz- und Kühlsystem mit so genannter kalter Nahwärme anbieten. Ein Konzept, das bei den Familien offenbar auf großes Interesse stößt, wie Nicole Bendixen, Leiterin des technischen Managements bei den Stadtwerken, berichtete.

Bürgermeister Arthur Christiansen zeigte sich indes mit der gesamten Entwicklung des Baugebietes am Berender Redder zufrieden. Mit Blick auf die Freigabe des zweiten Abschnittes sprach er entsprechend von einem „freudigen Tag für Schleswig“. Die Stadt habe mit der Erschließung und dem Vorhalten der Bauplätze in die eigene Zukunft investiert. „Junge Familien suchen nach wie vor nach Haus, Hof und Garten. Das sehen wir an den Reservierungen. Ich bin deshalb zuversichtlich, dass auch dieser Bauabschnitt, ähnlich wie der erste, zu einem Erfolg wird“, so Christiansen. Dass rund die Hälfte der aktuell registrierten Grundstücksreservierungen von Familien kommen, die zurzeit außerhalb Schleswigs wohnen, würden diese Annahme untermauern. Auch der Vorsitzende des städtischen Bauausschusses, Klaus Bosholm (SPD), schlug in diese Kerbe: „Diese Investitionen haben sich absolut ausgezahlt – für die gesamte Entwicklung der Stadt war das die richtige Entscheidung.“

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