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„Baltic Open Air“ : Ab Freitag rockt die Freiheit

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Beim „Baltic Open Air“ werden am Wochenende 10 000 Besucher erwartet. Der Termin für 2015 ist schon fest gebucht.

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erstellt am 27.Aug.2014 | 07:56 Uhr

Die vierte Auflage des „Baltic Open Air“ (BOA) ist noch gar nicht über die Bühne gegangen, da steht schon fest, wann das fünfte Mal auf der Freiheit gerockt wird. Erneut das letzte Augustwochenende hat Veranstalter Daniel Spinler für das Festival fest gebucht. „Das hat sich inzwischen etabliert, denn da kommen uns keine anderen Großveranstaltungen ins Gehege. Und die Fans nehmen dieses Datum und diese Veranstaltung einfach gut an“, sagt er.

So erwartet er am Freitag und Sonnabend wieder rund 10 000 Festival-Besucher auf dem Gelände auf der Freiheit, 1500 von ihnen werden dort in Zelten oder Wohnmobilen übernachten. Seit gut einer Woche wird für diesen Ansturm der Rockfans alles penibel vorbereitet. Gestern kam mit dem Aufbau der beiden Bühnen (bislang gab es immer nur eine) das Herzstück der Großveranstaltung hinzu. „Insgesamt haben wir beim BOA rund 300 Leute im Einsatz. Da gibt es eine ganze Menge zu tun“, sagt Spinler.

Eine der größten Herausforderungen ist dabei das Meistern des An- und Abreiseverkehrs. Die Freiheit wird man an diesen Tagen nur von Osten her über die Pionierstraße anfahren können. Dort werden Ordner die Besucher auf die insgesamt drei Parkflächen und vier Camping-Areale verteilen. „Wir empfehlen insbesondere den Schleswigern, das Fahrrad zu nutzen. Denn so kommt man auch über die Knud-Laward-Straße auf das Gelände“, sagt Spinler. Auch Taxen könnten diese Einfahrt nutzen und ihre Fahrgäste direkt vor der A.P.-Möller-Schule absetzen.

Los geht es am Freitag um 17.30 Uhr. Gegen 23 Uhr treten dann mit „Subway to Sally“ auch die ersten Headliner auf. Am Sonnabend geht es dann um 15 Uhr weiter. Dann können sich die Fans unter anderem auf Deutschlands Metal-Queen Doro, die britischen Hardrocker „Saxon“ und die Mittelalter-Rockband „In Extremo“ freuen. Passend dazu wird es in diesem Jahr erstmals einen Mittelaltermarkt, das sogenannte „Hexendorf“, auf dem Gelände geben. Ebenso feiert eine neue Chill-Out-Zone Premiere.

„So ein Festival wächst immer weiter, da kommt jedes Jahr mehr dazu“, sagt Spinler, der aber gleichzeitig zugibt, dass man insbesondere bei den Park- und Campingflächen „langsam an die Grenze stößt“. Vielleicht könne man deshalb für das nächste Jahr den ein oder anderen Landwirt als Partner gewinnen, der Flächen in Richtung St. Jürgen besitzt.

„Denn sicher ist schon jetzt“, so verspricht Spinler, „dass wir nächstes Jahr noch größer werden.“ Wer genau dann beim fünften BOA auf der Bühne steht, will der Veranstalter noch nicht verraten. „Das werden wir jetzt am Wochenende bekannt geben. So viel kann ich aber schon sagen: Es werden einige Kracher aus der nationalen und internationalen Musikszene dabei sein.“

Ans nächste Jahr will man beim Schleswiger Round-Table Club noch gar nicht denken. Am Wochenende möchte man mit einem eigenen Stand erst einmal eine gelungene Premiere beim BOA feiern. „Wenn das gut läuft, sehen wir weiter“, sagt Arne Eggert, aktueller Präsident des Schleswiger Serviceclubs. „Wir glauben, dass dieses Festival ein echter Gewinn für Schleswig ist. Da wir ein junger Club sind, passt es gut zu uns“, sagt Eggert. Gemeinsam mit seinem Round-Table-Kollegen Christian Sachse hat er eine Gitarre organisiert, auf der alle Künstler des diesjährigen Festivals unterschreiben werden, und die dann für den guten Zweck verlost wird. „Außerdem sammeln wir Pfandflaschen und suchen ,Schleswigs besten Nagler’“, sagt Sachse, der am Ende auf einen ordentlichen Spendenbetrag für eine wohltätige Organisation in Schleswig hofft.

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