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Henstedt-Ulzburg/Quickborn : A7 ist nach zwei Sperrungen wieder frei

vom

Die Autobahn war bei Quickborn seit Donnerstagnacht gesperrt. Auch beim Jalm krachte es.

Jalm | Die Sperrung der Autobahn 7 ist wieder aufgehoben. Das teilte die Polizei am Freitagnachmittag mit. Zuvor hatten zwei brennende Lastwagen in der Nacht zum Freitag den Verkehr auf der Autobahn 7 zwischen Hamburg und Flensburg weitgehend zum Erliegen gebracht.

Nach Angaben der Polizei kam es am Donnerstagabend zwischen den Anschlussstellen Quickborn (Kreis Pinneberg) und Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg) sowie zwischen den Anschlussstellen Tarp und Schuby (Kreis Schleswig-Flensburg) zu stundenlangen Vollsperrungen.

<p>Der Auto-Transporter wurde von der Feuerwehr gelöscht.</p>

Der Auto-Transporter wurde von der Feuerwehr gelöscht.

Foto: Daniel Friederichs

Ein dänischer Autotransporter war kurz nach 20 Uhr in Flammen aufgegangen. Der mit Neuwagen beladene Lastwagen war vermutlich wegen eines geplatzten Reifens in Brand geraten. Der Fahrer des Wagens blieb unverletzt. Das Fahrzeug brannte laut Polizei komplett aus und beschädigte den rechten Fahrstreifen. Die Fahrbahn wurde am Freitag teilweise erneuert.

Autofahrer mussten in der Nacht noch stundenlang im Stau warten, bis eine Baustellenleitplanke geöffnet wurde und die Fahrzeuge langsam unter Aufsicht wenden konnte. Noch am Freitag staute sich der Verkehr. Pendler brauchten über zwei Stunden länger.

Bei Schuby fuhr ein Autofahrer gegen 19 Uhr auf einen Lkw auf. Unfallursache war nach ersten Erkenntnissen überhöhte Geschwindigkeit.

Zwei der vermutlich drei Insassen wurden in ein Krankenhaus gebracht, der 22-jährige Beifahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen, ein 42-jähriger Mitfahrer konnte das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen. Nach ersten Zeugenaussagen soll der Fahrer des Wagens vom Unfallort weggelaufen sein. Nach dem Vermissten wurde mit Hilfe eines Polizei-Hundes gesucht. Da nicht klar war, in welche Richtung der Mann gelaufen war, mussten die A7 aus Sicherheitsgründen zwischen Tarp und Schuby in beide Richtungen zunächst voll gesperrt werden. Die Suche wurde inzwischen erfolglos abgebrochen. Ob es den dritten Beteiligten tatsächlich gab, sei aufgrund unschlüssiger Zeugenaussagen unklar, sagte ein Polizeisprecher. Ob die Suche wieder aufgenommen wird, hänge von den weiteren Ermittlungen ab.

<p>Das Auto wurde bei dem Unfall komplett zerstört.</p>

Das Auto wurde bei dem Unfall komplett zerstört.

Foto: Sebastian Iwersen
 

Der Autobahnabschnitt wurde für die Bergungsarbeiten mehr als sieben Stunden lang gesperrt.

Aktuelle Verkehrsmeldungen auf www.shz.de/verkehr.

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erstellt am 03.Feb.2017 | 15:22 Uhr

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