Umzug der Amtsverwaltung : „Coworking-Space“ in Süderbrarup: Pendlerhafen im neuen Amtsgebäude geplant

Avatar_shz von 28. November 2021, 15:47 Uhr

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Nach dem Auszug der Firma Team soll im Sommer 2022 in der Teamallee der neue Standort der Amtsverwaltung sein und auch Coworking-Spaces angeboten werden.
Nach dem Auszug der Firma Team soll im Sommer 2022 in der Teamallee der neue Standort der Amtsverwaltung sein und auch Coworking-Spaces angeboten werden.

Nach dem Umzug der Amtsverwaltung in die Räume der Firma Team im Sommer 2022 sollen dort unter anderem auch Räume als „Coworking-Space“ genutzt werden. So soll der Pendelverkehr reduziert werden.

Süderbrarup | Der Umzug in die Teamallee wird langsam greifbar und rückt näher. Im Sommer 2022 wird sich die Amtsverwaltung Süderbrarup am neuen Standort einfinden und plant derzeit in den oberen Etagen die Einrichtung von sogenannten „Coworking-Spaces“. Coworking ist eine moderne Arbeitsform, in der Menschen unterschiedlicher Firmen oder Projekte entweder unabhängig voneinander oder mit anderen „Coworkern“ gemeinsam in einem Büro arbeiten. Dabei werden Arbeitsplätze und Infrastruktur wie Netzwerk, Drucker, Telefon oder Besprechungsräume zeitlich befristet zur Verfügung gestellt. Pendelverkehr soll durch Coworking eingedämmt werden Hintergrund ist der Wunsch, Schadstoffemissionen durch die Eindämmung des Pendelverkehrs zu leisten. „Interessant könnte das auch für die lange Zeit des Brückenbaus in Lindaunis werden“, meinte Walter Clausen, Vorsitzender des Finanzausschusses. Pendler aus Süderbrarup könnten dann vom „Coworking-Space“ im Amtsgebäude aus arbeiten, und sich so den Weg ins Büro sparen. Im ersten Schritt wurde geklärt, ob diese Einrichtung für umliegenden Unternehmen und Behörden von Interesse sei. Bei der Mitte September veröffentlichten Bedarfsermittlung wurden 59 Institutionen angeschrieben, von den 17 Antworten waren 41 Prozent positiv. Weiterlesen: Verwaltung zieht in das Team-Gebäude Interessierte können sich beim Amt melden Neben der konkreten Bedarfsermittlung soll außerdem ein Gespräch mit Dataport stattfinden. Dataport koordiniert als IT-Dienstleister des Landes und Spezialist für modernes digitales Arbeiten die Kooperation zwischen Land und der Firma Coworkland. Das Unternehmen betreibt in ganz Deutschland im ländlichen Raum Coworking-Spaces, unter anderem in Kiel, an der Schlei oder in Gettorf. Das Land Schleswig-Holstein öffnet ab Oktober Coworking-Spaces für Beschäftigte der Verwaltung und arbeitet ebenfalls mit Coworkland zusammen, die technische Abwicklung erfolgt über Dataport. „Wir gehen davon aus, dass sich in nächster Zukunft Bedarf an Räumlichkeiten abzeichnen wird“, so Clausen. Weitere Interessierte könnten sich gerne beim Amt melden. Gemeinschaftsschule soll Förderung erhalten Weiterhin wurde im des Finanzausschuss besprochen, dass Süderbrarup am Förderprogramm „Schulbau- und Sanierungsprogramm Impuls 2030 II“ teilnehmen möchte. Dieses Programm ist an Fristen gebunden und man habe dafür die Gemeinschaftsschule im Auge. „Auch wenn ein Teil bereits umfangreich saniert ist, so ja noch lange nicht alles und auch nicht alle Gebäudeteile“, erklärte der Vorsitzende. Viele förderfähige Dinge im Innen- und Außenbereich passen genau in Konzept. Architekt Johannsen, der bereits die energetische Sanierung begleitet hat, somit das Objekt kennt und auf den erfassten Grundlagen weiter planen kann, hat vor Ort alle Missstände aufgenommen. Er wird bis Mitte Januar die Kosten für die gewünschten Maßnahmen berechnen. Damit folgt der Finanzausschuss der Empfehlung des Schul- und Jugendausschusses. ...

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