Vorauszahlungen in Gefahr : 70 Schleswiger von Flexstrom-Pleite betroffen

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13. April 2013, 09:10 Uhr

Schleswig | Der Billigstrom-Anbieter "Flexstrom" hat gestern Insolvenz angemeldet. Bundesweit sind eine halbe Million Kunden betroffen, in Schleswig sind es 70. Das Unternehmen aus Berlin soll zwar nach Agenturmeldungen weitergeführt werden, dennoch besteht für die Kunden die Gefahr, dass eventuell geleistete Vorauszahlungen verloren sein könnten. Wer keine Vorauszahlungen geleistet hat, sollte sich nach der Empfehlung der Verbraucherzentrale Hamburg umgehend einen neuen Versorger suchen.

Sollte das Unternehmen aufgelöst werden, würde laut Gesetz automatisch der Grundversorger einspringen. Das sind in Schleswig die Stadtwerke. Deren Geschäftsführer Wolfgang Schoofs erklärte dazu, dass kein Flexstrom-Kunde daher befürchten müsse, nicht mehr mit Strom beliefert zu werden.

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