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Buss- und Bettag : 400 Schüler im Schleswiger Dom

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Kirche statt Klassenraum: Mehr als 400 Schüler, Lehrer und Eltern waren am Mittwoch beim Jugendgottesdienst im Dom dabei.

Kirche statt Klassenraum: Mehr als 400 Schüler, Lehrer und Eltern waren gestern beim Jugendgottesdienst im Dom dabei, den Lornsen- und Domschüler zum Buß- und Bettag gestaltet hatten. Auch die Schüler aus dem BBZ, der Bruno-Lorenzen-Schule und der Gallbergschule folgten der Einladung.

Seit den Sommerferien hatten sich 24 Zwölftklässler in einer Vorbereitungsgruppe mit dem Programm für den zweistündigen Gottesdienst beschäftigt. Die Religionslehrer Ute Barckhausen und Petra Dahlmann sowie Pastor Joachim Thieme-Hachmann und Bischofsreferent Michael Jordan standen ihnen dabei zur Seite. Das Programm und seine abwechslungsreiche Mischung aus aktuellen Themen, jugendlich-frischer Musik und einer Predigt, die zum Nachdenken anregte, kam beim Publikum gut an. Mucksmäuschenstill und gespannt verfolgten die Zuschauer die jugendlichen Akteure, die gemeinsam predigten, moderierten, musizierten und auch in der schauspielerischen Darstellung der Themen „Selbst-Findung“, „Zivilcourage“, „Verantwortung“ und „Was macht mich aus?“ glänzten. Selbstbewusst banden die Schüler die Besucher aktiv mit Denkimpulsen, einem Video-Film und Spiegelkärtchen in das Geschehen ein.

Bischof Gothard Magaard griff in seiner Predigt die Terroranschläge von Paris auf, nahm die Ängste, Sorgen und Wünsche der Schüler ernst, denen er sich wertschätzend und auf Augenhöhe zuwandte. Lautstark stimmten die Jugendlichen den musikalischen Klängen der „Friedom Band“ ein, die mit den Sängerinnen Marie Hoppe, Johanna Ross sowie Ayko Jacobsen am Bass, Frederick Hornung am Klavier, Gero Moltzen an der Gitarre und Målin Haß in der Technik viel Applaus ernteten. „Mich hat der Gottesdienst sehr bewegt“, fand Lornsenschul-Leiterin Erdmut Fox. „Gerade weil man in diesen Tagen mit den großen Problemen umgehen muss, jeder für sich. Das haben die Schüler angemessen umgesetzt.“

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