zur Navigation springen
Schleswiger Nachrichten

12. Dezember 2017 | 23:26 Uhr

322 neue Jobs in 50 Unternehmen

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Wirtschaftsförderung Wireg hat die Zahl der gemeinsam mit den Betrieben geschaffenen und gesicherten Arbeitsplätze glatt verdoppelt

von
erstellt am 24.Feb.2014 | 14:19 Uhr

Angesichts des strahlenden Sonnenscheins zeigte sich Wolfgang Buschmann in bester Laune: „Die Stimmung ist so gut wie das Wetter“, gab der Landrat und Wireg-Chefaufseher zu Protokoll. Immerhin 322 neu geschaffene Arbeitsplätze zählten er und Wireg-Geschäftsführer Olaf Krüger für das Jahr 2013 in Flensburg und dem Kreis Schleswig-Flensburg. Insgesamt 50 Unternehmen hätten im vergangenen Jahr Ansiedlungen, Gründungen oder Betriebserweiterungen realisiert – und neben den neuen Arbeitsplätzen hätten diese Firmen mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 92 Millionen Euro weitere 800 Jobs in der Region gesichert.

Im Vergleich zum Vorjahr, als unter dem Strich 556 Stellen entweder neu geschaffen oder mit frischen Investitionen gesichert wurden, bedeutet die Wireg-Bilanz 2013 mit zusammen 1122 Jobs (322 plus 800) glatt eine Verdoppelung.

Olaf Krüger berichtete von einer weiter regen Nachfrage nach Gewerbeflächen. Rein rechnerisch sei der Bedarf mit 220 Hektar zwar noch bis ins Jahr 2025 gedeckt: „Wir haben aber Schwächen beim Großflächenangebot, an der A7 und in der Stadt Flensburg“, erklärte der Wirtschaftsförderer von Stadt und Kreis. Kein Wunder, dass das neue Gewerbegebiet Schleswig/Schuby für die Wireg ein großer Schritt nach vorne ist.


Acht Ansiedlungen mit 112 Jobs


Insgesamt 150 Unternehmen interessierten sich im vergangenen Jahr für eine Ansiedlung und führten dazu Gespräche mit der Wireg. Am Ende resultierten daraus acht erfolgreiche Ansiedlungen mit 112 neuen Stellen und 18 Millionen Euro an Investitionen. Größte Einzelansiedlung war dabei Frode Laursen im gemeinsamen Gewerbegebiet Flensburg-Handewitt. „Wenn jemand fast 100 000 Quadratmeter Fläche erwirbt, ist das schon eine Größenordnung, die sich nicht verstecken muss“, sagte Krüger. Insgesamt drei der acht Ansiedlungen haben einen dänischen Hintergrund, alle anderen kämen aus einem Radius von 50 Kilometern, also ganz überwiegend aus dem nördlichen Schleswig-Holstein, darunter auch die Unternehmensgruppe Ohl, die an der Flensburger Technologiemeile Lise-Meitner-Straße mit einem Logistikzentrum siedelte – in Sichtweite zum Technologizentrum der Wireg. Mit dem Umzug aus Handewitt soll die Mitarbeiterzahl von Ohl Logistics von 70 auf 100 wachsen.

Das Technologiezentrum selbst mit aktuell 40 Mieterfirmen sei 2013 im Durchschnitt zu 86 Prozent ausgelastet gewesen (Vorjahr 87 Prozent). Olaf Krüger: „Einen Rückgang der Gründungdintensität können wir hier nicht feststellen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen