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Schleswiger Nachrichten

20. August 2017 | 08:14 Uhr

Jübek Open Air : 30 Bands an drei Tagen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

In rund sieben Monaten startet das Jübek Open Air 2014. Die Veranstalter arbeiten mit Hochdruck an dem Festival. Erste Künstler stehen bereits fest.

Jübek | Die Anhänger des Jübek Open Air dürfen sich freuen. Denn: wie bereits von 1985 bis 1995, als eine ganze Dekade jeweils über drei Tage pro Jahr Musikstars wie Udo Lindenberg, Joe Cocker, Chris Rea oder den „Fantastischen Vier“ auftraten und das „Motodrom“ gemeinsam mit bis zu 25 000 Besuchern rockten, geht es endlich bei der diesjährigen Neuauflage vom 8. bis 10. August wieder über drei Tage - von Freitag bis Sonntag – Musik, Camping und Party.

Den drei Veranstaltern Florian Lorenz, Martin Purwin und Marco Sohr ist es gelungen, das Festival breiter aufzustellen. Nachdem es vier Jahre eine Tagesveranstaltung war, steigerte sich jedoch von Jahr zu Jahr das Renomee der Interpreten (Illegal 2001 im ersten Jahr, Die Happy und Wingenfelder und Wingenfelder 2011, DAD und Jupiter Jones 2012 sowie vergangenes Jahr Selig und Jennifer Rostock).

Welche Bands können Sie schon verraten?
Sohr: Wir bleiben uns treu und werden keine Coverbands buchen. Das Jübek Open Air ist und bleibt ein Original. Mit „J.B.O.“ und „Itchy Poopzkid“ haben wir bereits prominente nationale Acts. Zudem bleiben wir mit „Victor and the Blood“ mit dem ehemaligen Schlagzeuger von „Mando Diao“ sowie mit „Go Go Berlin“ auch weiter interessiert an internationalen Acts. Wie auch in den vergangenen Jahren werden wir auch wieder aufstrebenden nationalen Bands eine Bühne bieten.

Wie viele Bands kommen insgesamt?
Sohr: 30 brauchen wir, eventuell werden es zwei oder drei mehr.

Wie lange dauert das Festival genau?
Sohr: Wir öffnen am Freitag, 8. August, um 12 Uhr das Gelände und legen direkt los mit den Bands. Am Sonnabend, 9. August, ist dann den ganzen Tag Festivalbetrieb. Diese beiden Festivaltage finden ihren Abschluss im Partyzelt. Am Sonntag, 10. August, wird es dann ein Frühschoppen mit ein paar Überraschungen als Ausklang des Festivals geben. Ab 16 Uhr wünschen wir dann allen Gästen eine gute Heimfahrt.

Sind Veranstaltungen bekannt, die zeitgleich stattfinden? Wenn ja, könnte es zum Problem werden?
Purwin: Wir sehen uns nicht in Konkurrenz mit anderen Veranstaltungen. Wettbewerb belebt den Markt und spornt auch an. Hiervon profitiert gerade der Gast, da dieser sich frei nach seinem Musikgeschmack und Interesse für ein, zwei oder mehr Festivals und Musikveranstaltungen entscheiden kann. Wir freuen uns über jede erfolgreiche Konzertproduktion, da es hilft, Musikunterhaltung zu fördern.

Wie viele Bühnen wird es geben?
Sohr: Es wird eine Main-Stage geben, die etwas größer ausfällt als in den vergangenen Jahren, da unsere Headliner ein anderes Kaliber sind und eine bestimmte Größe benötigen. Als weitere Neuerung wird es ein „Zirkuszelt“ geben, in dem DJs auflegen.

Bleibt das Gelände ungefähr wie in den Vorjahren erhalten? Ist der Eingang vorn (Stadionstraße) oder hinten (Allmoorweg)?
Purwin: Die Architektur wird komplett überarbeitet, da wir ein deutlich größeres Gelände planen. Die Bühne wird gedreht und steht so wie „früher“ in Richtung Westen. Dort wird sich ab diesem Jahr auch der Haupteingang befinden.

Wo werden die Camping-Areale vorgehalten?
Purwin: Die Park- und Campingmöglichkeiten werden sich direkt am Veranstaltungsgelände befinden. Ein Geländeplan wird nach Prüfung und Planung aller Instanzen veröffentlicht. Hier gilt es, Sicherheit und Komfort für Gast sowie Anwohner sicher zu stellen. Solche Festivals sind komplex und müssen gut geplant werden.

Wie viele Besucher sollten mindestens kommen?
Lorenz: Das Gelände hat für die Jahre von 2014 bis 2018 eine Kapazität für 5000 Besucher. Dies ist eine Entscheidung, um die Atmosphäre zu bewahren und um unsere Ideen umzusetzen. Wir werden den Festivalkomfort noch einmal anheben und freuen uns auf ein schönes Festival. Jeder Veranstalter wünscht sich eines Tages, ausverkauft zu sein, so auch wir. Viel wichtiger ist es jedoch, dass unsere Gäste wiederkommen und das Jübek Open Air zu ihrem Festival wird.

Abschließend nochmals die Frage nach den Headlinern. Gibt es Tendenzen? Deutsch oder Englisch oder beides?
Sohr: Beides – wir sind immer bemüht, das Maximum an Künstlern zu bekommen und zu präsentieren. Die beiden Headliner sind seit vielen Jahren international erfolgreich. Wir freuen uns, Ende des Monats dann auch diese Künstler ankündigen zu können.

Tickets (79 Euro) unter www.jübek-open-air.de

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erstellt am 15.Jan.2014 | 07:04 Uhr

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