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Schleswiger Hallenbad : 24 Stunden Schwimmen für den guten Zweck

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Mehr als 70 Schwimmer beteiligten sich am ersten 24-Stunden-Schwimmen für den guten Zweck in der Schleswiger Schwimmhalle.

shz.de von
erstellt am 01.Mai.2017 | 21:46 Uhr

Mehr als 70 Schwimmer beteiligten sich am ersten 24-Stunden-Schwimmen für den guten Zweck, das in der Schwimmhalle am Sonntag begann und gestern Mittag zu Ende ging. „Für jeden Kilometer soll ein Euro an das Kinderspielzentrum im Friedrichsberg gespendet werden“, erklärte Lena Andresen, die die als Teamleiterin der Aufsicht arbeitet – und im Team der Stadtwerke selber mitgeschwommen ist. Als weitere Mannschaften waren der TSV Schleswig, die Nord-Ostsee Sparkasse (Nospa), die DLRG sowie einige Hebammen an den Start gegangen.

„Wir waren ursprünglich 24 Schwimmer, hatten aber drei krankheitsbedingte Ausfälle“, erzählte Arne Clemens vom Team der Stadtwerke. Daher seien sie froh gewesen, dass ihre Kollegen aus dem Schwimmbad, das ebenfalls von den Stadtwerken betrieben wird, nach Dienstschluss mit ins Becken gesprungen sind. 20 Stunden nach Beginn des Schwimmens hatten sie gemeinsam über 40 Kilometer zurückgelegt. „Wir peilen die 50 Kilometer an“, erklärte Arne Clemens zuversichtlich.

Er persönlich hatte sich mächtig ins Zeug gelegt und hatte zwei Stunden vor Schluss des 24-Stunden-Schwimmens um 12 Uhr Mittag mehr als 4500 Meter geschwommen. „Mein Ziel sind 5000 Meter“, sagte er selbstbewusst, obwohl er kein regelmäßiger Schwimmer ist. Ein Grund, weshalb er so engagiert bei der Sache war: er habe er die Teilnahme an der Aktion angeleiert. Stellvertretend für die Kollegen sagte Sven Tanneberger, er sei mit „Spaß an der Freude“ dabei.

Am Ende haben die Schwimmer der Stadtwerke 55 Kilometer zurückgelegt. Die Nospa kam auf 60, die DLRG auf 62, die Hebammen auf 20 Kilometer. Die Sportler des TSV Schleswig schwammen mit 71 Kilometern am weitesten. Somit ergab sich eine Bilanz von 268 geschwommenen Kilometern.

Während für die Schwimmer tagsüber eine Bahn abgetrennt wurde, „konnten sie nachts, als kein Publikumsverkehr war, überall schwimmen“, so Lena Andresen. Die meisten Schwimmer hätten die Nacht durchgemacht, ergänzte sie. Dabei sollte es ihnen an nichts mangeln – die Verpflegung übernahm die Schwimmhalle. Andresens Fazit fiel positiv aus: „Ich denke, dass wir das 24-Stunden-Schwimmen nochmal machen werden.“

Arne Clemens wäre dann wahrscheinlich wieder mit von der Partie. „Das ist eine sehr gute Aktion“, meinte er. Ginge es nach ihm, „müsste man sie jährlich machen“. Auch mit der Leistung seines Teams zeigte er sich sehr zufrieden: „Es gab einen guten Zusammenhalt“. In fünf Gruppen aufgeteilt war jeder mindestens vier Stunden in der Halle. „Ich bin mehrmals geschwommen“, so Clemens. Beim ersten Mal sei es noch entspannt gewesen, aber beim jedem weiteren Sprung ins Becken habe er gemerkt, dass weniger Power da gewesen sei.

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