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1500 Briefwähler haben ihr Kreuzchen schon gemacht

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Wahlleiter nennt bisherige Beteiligung „einen guten Schnitt“ / Öffentliche Übetragung der Ergebnisse im Ständesaal

Die Tage bis zur Bürgermeister-Stichwahl am Sonntag können die Schleswiger an einer Hand abzählen, für die per Brief eingegangenen Wahlscheine benötigt Wahlleiter Rainer Raup einige Hände mehr: Rund 1500 Bürger haben ihre Stimme bereits abgegeben. „Das ist ein Zeichen dafür, dass auch an der Stichwahl großes Interesse herrscht“, kommentiert Raup, und nennt die Zahl „einen guten Schnitt“. Er geht jedoch davon aus, dass vor Sonntag nicht so viele Briefwähler aktiv werden, wie beim ersten Wahlgang. 2200 sind es im September gewesen und auch die damalige Wahlbeteiligung von 66,8 Prozent dürfte vermutlich ohne die Sogwirkung der Bundestagswahl schwer zu erreichen sein.

Da es am Sonntag ausschließlich um die Bürgermeisterwahl geht, werden auch weniger Helfer benötigt. Sechs statt acht Personen pro Wahlvorstand seien notwendig, erklärt Raup. In den 14 Bezirken sind also insgesamt 84 Helfer im Einsatz, die größtenteils auch bereits bei der ersten Wahl dabei waren. Für sie gibt es dieses Mal allerdings deutlich weniger zu tun. „Ohne den Druck der Bundestagswahl wird es wahrscheinlich viel entspannter beim Auszählen“, erklärt Raup. Da nur nach drei Kategorien – Christiansen, Neubauer, ungültig – sortiert werden muss, ist mit dem Ergebnis auch deutlich früher zu rechnen, als vor einigen Wochen. Ab 18 Uhr werden die ersten Ergebnisse im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung im Ständesaal des Rathauses auf Großleinwänden präsentiert.

Bei der Stichwahl können die Wähler ihre Stimmen in den bekannten Wahllokalen zwischen 8 Uhr und 18 Uhr gegen Vorlage der gelben Wahlkarte oder des Personalausweises beziehungsweise Reisepasses abgeben. Auch für Wähler, die seit der letzten Wahl innerhalb Schleswigs umgezogen sind, ändert sich das Wahllokal nicht.

Die Stichwahl wurde notwendig, da im ersten Wahlgang keiner der fünf Kandidaten die absolute Mehrheit erreichte. Im Rennen sind Arthur Christiansen, für den 45,4 Prozent der Wähler stimmten, und Frank Neubauer, der sich mit 22,1 Prozent knapp gegen den amtierenden Bügermeister Thorsten Dahl durchsetzte.

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erstellt am 15.Okt.2013 | 00:34 Uhr

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