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Kaninchen-Attacke in Busdorf : 14-Jähriger gesteht Tierquälerei

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Nachdem sich mehrere Zeugen gemeldet hatten, hat ein Jugendlicher aus Schleswig zugegeben, am „Vineta“ mehrere Kaninchen totgetrampelt zu haben.

Der Fall ist offenbar aufgeklärt. Nach dem Zeugenaufruf von Polizeihauptmeister Dirk Peters in den SN, der Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet hatte (wir berichteten), stand das Telefon in der Polizeistation in Busdorf nicht mehr still. Es meldeten sich mehrere Eltern, deren Kinder das Geschehen unmittelbar beobachtet hatten, jedoch am Freitagabend nicht eingeschritten waren, als ein Jugendlicher aus einer Gruppe von Besuchern der „Teenie-Party“ im Vineta mehrere Kaninchenbabys mit Fußtritten versah. Drei Tierbabys starben dabei. Drei weitere wurden von einer Augenzeugin gerettet, allerdings musste eines davon aufgrund seiner Verletzungen später eingeschläfert werden. Ein weiteres verstarb nun gestern.

Die Polizeistation in Busdorf nahm die Hinweise auf, die dann schließlich zur Ermittlung des Täters führten – ein 14-jähriger Schüler zeigte demnach offenbar Reue und gestand. Der Jugendliche kommt aus Schleswig. Inzwischen hat die Kriminalpolizei in der Schleistadt die Ermittlungen in dem Fall übernommen. „Der Aufruf hat Wellen geschlagen“, sagte Dirk Peters. Auf den Täter und seine Eltern wartet nun zunächst ein Gespräch mit der Staatsanwaltschaft.

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