Schleswig : 1200 Gäste feiern das Marienbad

Fury-Sänger Kai Wingenfelder sorgte mit seinen Songs für gute Stimmung im Marienbad.  Fotos: Bünger
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Fury-Sänger Kai Wingenfelder sorgte mit seinen Songs für gute Stimmung im Marienbad. Fotos: Bünger

Besitzer Paul Sindram hatte zur Geburtstagsparty mit Fury-Sänger Kai Wingenfelder eingeladen.

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10. August 2018, 07:00 Uhr

Im Marienbad, am Ufer der Schlei direkt vor den Toren Schleswigs gelegen, ist häufig viel los. Doch an die 1200 Menschen gleichzeitig hatte Betreiber Paul Sindram bisher auch noch nicht zu Gast. Am Mittwoch feierte das Marienbad zehn Jahre unter seiner Führung – in Form eines kostenfreien Minifestivals. Jung und Alt versammelten sich an diesem herrlichen Sommerabend vor der Bühne am Schleistrand mit Blick auf Dom und Wikingerturm. Sindram hatte die Schleswiger Band „Farvenspeel“ und Kai Wingenfelder, ehemals Sänger der Band „Fury in the Slaughterhouse“, unterstützt von Fabian Schulz von der Band „Wohnraumhelden“, eingeladen.

Veranstaltungsort, Gastronomie und Bühnenprogramm erwiesen sich als Volltreffer – da waren sich die Gäste einig. Wolf-Dieter und Marianne Matthiesen kamen extra aus Rendsburg um „Farvenspeel“ zu hören. „Wir sind das erste Mal hier. Der Ort drängt sich quasi auf für eine Seebühne, auf der den ganzen Sommer Veranstaltungen stattfinden könnten“, stellte Wolf-Dieter Matthiesen fest. Manuela Köhler reiste sogar aus Lentföhrden an. „Ich bin mit Fury-Songs aufgewachsen und habe die Gelegenheit genutzt die Musik hier mal im kleinen Rahmen zu hören. Ich hab’ sogar ein Selfie mit Kai machen können. Mein Abend ist perfekt“, sagte sie. Auch Paul Sindram machte einen absolut zufriedenen Eindruck und lies es sich trotz aller Pflichten als Veranstalter nicht nehmen, das Konzert in der Menge zu genießen.

„Es ist ein absolut gelungener Abend für mich“, sagte Sindram, der versprach, als Allerletzter den Strand zu verlassen, obwohl er normalerweise nicht der Party-Typ sei. „Ich freue mich, dass auch die Vorbesitzer Michael und Hannelore Kressenbuch heute hier sind“, so der Architekt. Von ihnen kaufte er das Gebäude, das er zu einer Eventlocation umbaute. „Es ist schön zu sehen, was er aus diesem Anwesen gemacht hat“, sagte Hannelore Kressenbuch.

Nicht nur der Gastgeber beschenkte seine Gäste an diesem Abend. Er selbst erhielt eine Skulptur des Künstlers Karlheinz Esser aus Alt Duvenstedt, die nun am Strand des Marienbades bewundert werden kann. Der nicht müde werdenden Gästeschar heizte DJ Helly noch bis in die frühen Morgenstunden ein.


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