Schleswig : 1100 Euro für die Tafel

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Keine Straßenausbaubeiträge am Seekamp – Bewohner ließen den Hut rumgehen

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07. November 2018, 17:33 Uhr

Mit einem großen Nachbarschaftsfest hatten die Anwohner des Seekamps im Stadtteil St. Jürgen im Sommer das Ende der Bauarbeiten vor ihren Haustüren gefeiert. Einerseits war man froh, dass Bagger und Lastwagen nach vierjähriger Bauzeit endlich verschwunden waren. Andererseits feierten die Seekamper aber auch, dass sie nach hartem Kampf mit der Stadt und der Ratsversammlung um die Zahlung von Straßenausbaubeiträgen herumgekommen sind. Anfang des Jahres wurde die entsprechende Satzung abgeschafft. „Zum Glück, sonst hätten einige von uns einen fünfstelligen Betrag berappen müssen“, sagt Heinz Wulff (Foto links). Und so sei bei dem kleinen Fest wahrscheinlich auch aus Erleichterung der stolze Betrag von 1000 Euro zusammengekommen, als darum gebeten wurde, für den guten Zweck den Hut herumgeben zu lassen. „Das ist ein tolles Ergebnis“, freute sich auch Ernst-Günter Nielsen (2.v.l.), der den Spendenscheck nun an Cathérine Matzen, Leitern der Schleswiger Tafel, übergab – und zwar in der Rewe-Filiale in St. Jürgen. Deren Leiter Thomas Sönke, der seit Jahren mit der Tafel zusammenarbeitet, erhöhte den Spendenbetrag zur Feier des Tages um weitere 100 Euro.

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