Silvester-Gebäck : 10.000 Berliner für den Jahreswechsel

Uwe Ottsen in der Backstube der Bäckerei Jaich im Friedrichsberg.
Uwe Ottsen in der Backstube der Bäckerei Jaich im Friedrichsberg.

In der Friedrichsberger Backstube der Bäckerei Jaich herrscht Hochbetrieb.

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31. Dezember 2014, 08:02 Uhr

Die Regale stehen bereit, der Teig ist angemischt und das Fett brutzelt: In der Friedrichsberger Bäckerei Jaich wartet alles auf die Zubereitung der luftigen Leckerei, die vielen Schleswigern traditionell den Jahreswechsel versüßt: Berliner. „Zu dieser Jahreszeit produzieren wir über 10  000 Stück“, erklärt Jutta Jaich, während neben ihr Uwe Ottsen dafür sorgt, dass 54 Teigbälle gleichzeitig von allen Seiten im Fett baden. Diese Arbeit macht er schon seit 30 Jahren – und immer noch mit Freude. Auch Jutta Jaich liebt das runde Gebäck und muss sich zurückhalten, um sich nicht einen Berliner zu stibitzen, wie sie schmunzelnd zugibt. Dabei mag sie es wie zwei Drittel ihrer Kunden klassisch: „Glasiert und mit Himbeer-Johannisbeermarmelade.“

Von außen mögen die Berliner alle gleich aussehen, doch ihre Füllung hat schon zu manchem schiefen Gesicht geführt, denn gerade zu Silvester ist die Senffüllung nach wie vor gefragt – „auch bei uns“, so Jaich. Neben den Klassikern wie roter Marmelade und Pflaumenmuss gibt es zum Jahreswechsel auch Berliner gefüllt mit Eierlikör-Vanillecreme, Aprikosenmarmelade oder Schokolade.

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