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15. März 2019, 15:23 Uhr

2018 war ein arbeitsreiches und ein erfolgreiches Jahr für die DLRG Kropp. Neben 190 Stunden Wasserrettungsdienst im Freibad unterrichteten 16 erwachsene und zehn jugendliche Ausbilder 650 Stunden Schwimmen sowie Erste Hilfe. Die Mitgliederzahl stieg gegenüber 2017 um 13 Prozent auf 376.

„Sie leisten einen gehörigen Beitrag für den Erhalt des Freibads“, lobte Bürgermeister Stefan Ploog auf der Jahresversammlung im Gasthaus Bandholz. Mit 67.500 Besuchern sei 2018 „das zweitbeste Jahr aller Zeiten gewesen“, ergänzte er. Ende April ist ein „Pre-Opening“ mit Aktionen von DLRG und Wasserfreunden geplant.
Ploog berichtete, dass Herrenumkleiden und -duschen neu gefliest, das Becken im Bereich der Sprungtürme neu abgedichtet sowie ein Durchschreitebecken erneuert würden.

„Ohne die Gemeinde könnten wir die Arbeit nicht machen“, gab der erste Vorsitzende Jochen Reimer das Lob zurück. Er betonte, dass es angesichts von 504 Ertrinkungstoten in Deutschland „wichtig ist, Bäder zu erhalten“. Der Kreisvorsitzende Joachim Hensel stimmte zu und mahnte: „Immer mehr Kinder verlassen die Grundschule, ohne schwimmen zu können.“

Nadine Tams-Detlefsen, die als technische Leiterin der Schwimmausbildung wiedergewählt wurde, hob die Zusammenarbeit mit den Grundschulen in Tetenhusen und Dörpstedt hervor. Von 50 Kindern „haben wir bis auf eins alle zum Schwimmern gemacht“, berichtete sie. Das Angebot werde wiederholt, zudem „möchte die Grundschule Owschlag auch kommen“. Auch die Ferienschwimmschule, bei der 26 Kinder mitgemacht hätten, solle erneut stattfinden.

Die 16 regulären Schwimmkurse hätten 172 Teilnehmer gezählt, sagte sie. 56 Mal wurde das Seepferdchen vergeben, 65 Mal das bronzene, 56 Mal das silberne, 24 Mal das goldene Abzeichen. Hinzu kommen elf Juniorretter. „Früher hatten wir mehr Anfänger, jetzt haben wir einen Zuwachs an Gold- und Silberkindern“, erklärte Nadine Tams-Detlefsen.

Der ebenfalls wiedergewählte Schatzmeister Arne Mumm berichtete, dass die DLRG 1700 Euro aus Pfandspenden erhalten sowie 2000 Euro aus einer privaten Spende in neue Erste-Hilfe-Puppen investiert habe. Er warb um die Anschaffung eines Autos, da momentan Privatfahrzeuge für den Transport genutzt würden. Die 18 Stimmberechtigten beschlossen, 13.000 Euro bereitzustellen sowie Fördermöglichkeiten zu prüfen.

Bei den Ehrungen wurde es kurios: Gerhard Jablonski wurde für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt, ist aber schon 41 Jahre dabei. „Das hat unser System letztes Jahr versemmelt, daher holen wir es jetzt nach“, erklärte Jochen Reimer. Ähnlich war es bei Karl Miehe, der 2018 für 40 Jahre geehrt wurde, aber schon 50 Jahre Mitglied ist. Bernd Karklinat sowie Martin Thomsen wurden für ihr Engagement für den Kropp-Triathlon ausgezeichnet. Für die zwölfte Auflage am 12. Mai hätten sich bisher 280 Sportler angemeldet, berichtete René Schmidt und betonte, dass man noch Helfer suche.

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