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Schlei-Bote

24. Oktober 2017 | 08:45 Uhr

Zwei Weihnachtsmärkte in Glücksburg

vom

shz.de von
erstellt am 17.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Glücksburg | Es ist entschieden. Im Dezember werden sowohl in der Glücksburger Rudehalle als auch am Schloss Weihnachtsmärkte stattfinden. Mit dieser Regelung durch Glücksburgs Bürgermeisterin Dagmar Jonas zeigten sich die Mitglieder des Finanz- und Hauptausschusses zufrieden. Es klang wie ein Vorwurf an die Verwaltung, als Klaus-Dieter Schmidt (SPD) sagte: "Auch 2012 wurde versucht, den Weihnachtsmarkt nicht zustandekommen zu lassen." Mit einer kräftigen Handbewegung unterstrich er: "Keiner (der Politiker) an diesem Tisch hat etwas gegen zwei Weihnachtsmärkte." Gerd Pirschel (CDU) erklärte: "Wenn keine Einigung zu erreichen ist, dann gibt es eben zwei Märkte. Wir sind froh, dass in Glücksburg Ehrenamtler tätig sind." Den Markt in der Rudehalle organisieren die Vereine und Verbände.

Vertagt hat der Finanz- und Hauptausschuss die Entscheidung über den Betrieb der Abwasserbeseitigungsanlagen in Glücksburg. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, ein mögliches Angebot der Stadtwerke Flensburg abzuwarten. Mündlich hatte das städtische Unternehmen Interesse bekundet, allerdings bisher kein Angebot abgegeben. Angebote liegen vom Technischen Betriebszentrum (TBZ) Flensburg und vom Wasserverband (WV) Nordangeln vor.

Verbandsvorsteher Klaus-Uwe Marten meldete sich zu Wort. "Wir erwarten, dass die Stadt Glücksburg mal einen Beschluss fasst. Seit drei Jahren sind wir in der Warteschleife", beanstandete er das Vorgehen. Der WV sieht in seinem Angebot die Übertragung aller Einrichtungen und der Satzungsrechte vor. Der Verband würde einen eigenen Haushalt mit Rechnungslegung führen und zwei Mitarbeiter aus dem Trinkwasserbereich übernehmen.

Das TBZ bietet an, die Stadtentwässerung samt aller kaufmännischen Aufgaben zu erledigen. Eine weitere Variante ist, die Stadt macht das Kanalnetz zum Sondervermögen und überträgt es dem TBZ. Die Einsparungen würden in beiden Fällen gleich sein, sagte Maren Reimann im Ausschuss. Die Geschäftsführerin stellte eine deutlich reduzierte Schmutzwassergebühr in Aussicht. Eine Personalübernahme wäre derzeit kein Problem. Gerd Pirschel fragte Reimann nach der Kostenentwicklung. Ihre Gebührenkalkulation betrage grundsätzlich nur drei Jahre, antwortete sie: "Wir sind uns sicher, dass das Angebot keine Luftnummer ist."

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