Dörphof : Zu wenig Infos für Potenzialanalyse

Ausschuss empfiehlt Reparaturen am Wirtschaftsweg Karlberg / Zustimmung zur Übertragung der Aufgabe Jugendfeuerwehr an die Träger

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13. April 2013, 08:42 Uhr

Dörphof | Handlungsbedarf machten die Mitglieder der Ausschüsse für Bauen und Finanzen der Gemeinde Dörphof für den Wirtschaftsweg in Karlberg und Altdörphof in dieser Woche aus. Auf der Grundlage eines Antrages der drei Bürger Jens Joost, Thomas Petersen und Karl-Otto Lorenzen befasste sich der Ausschuss mit dem Weg, bei dem umfangreiche Schäden festgestellt wurden, berichtete Bürgermeister und Ausschussvorsitzender Hans-Peter Thomsen auf Nachfrage. Die Ausschüsse empfahlen, die Kosten für die Arbeiten zu ermitteln, um die Reparaturen noch in diesem Jahr abzuschließen.

Ob sich Dörphof an der Erstellung einer Schadenspotenzialanalyse beteiligt, um Folgeschäden eines extremen Hochwasserereignissen zu ermitteln, konnte nicht abschließend beraten werden. Es gab keine Empfehlung. Während Thomsen die Notwendigkeit für ein solches Gutachten sieht, das als Grundlage für mögliche Fördergelder diene, reichten Frank Göbel die Informationen der Vorlage nicht aus. Er wünschte sich mehr Infos, die bis zur Sitzung der Gemeindevertretung am 23. April vom Amt Schlei-Ostsee erhofft werden. Der Dörphofer Anteil beträgt rund 1700 Euro. Grundsätzlich herrschte aber Einigkeit darin, dass Nordseeküste und Ostseeküste hinsichtlich des Küstenschutzes gleich behandelt werden sollten. Dass zunächst ein teures Gutachten erstellt werden müsse, um dann später möglicherweise etwas Förderung zu bekommen, sei ein Mangel im System, so Thomsen.

Keinen Handlungsbedarf machten die Ausschussmitglieder bei der von Karby angestoßenen Sanierung des Ballfangzauns am B-Platz des TSV Karby-Nordschwansen aus. Die Dörphofer Gemeindevertreter hatten sich den aktuellen Zaun angeschaut und befanden den von Karby favorisierten Kostenaufwand von insgesamt 14 500 Euro für unangemessen hoch. Der Dörphofer Anteil soll 3000 Euro ausmachen, berichtete Thomsen. Aus Sicht der Dörphofer würde es reichen, den defekten Maschendraht auszutauschen. Arbeiten, die ohne große Kosten in Eigenleistung erbracht werden könnten, so Thomsen. Den Wunsch zur Kostenbeteiligung lehnten die Ausschüsse einstimmig ab.

Der Rückübertragung der Aufgabe Jugendfeuerwehr Schwansen vom Amt Schlei-Ostsee auf die Trägergemeinden stimmten die Ausschüsse zu. Dem öffentlich-rechtlichen Vertrag zur Übernahme der Jugendfeuerwehr wurde ebenso zugestimmt. Für die Jugendlichen werde sich in der Praxis nichts ändern, und auch die Trägergemeinden werden außer dem Wechsel des Trägers keine spürbaren Neuerungen feststellen, heißt es in der Vorlage des Amtes. Die Jugendwehren werden danach jeweils den Gemeinden Winnemark und Waabs zu geordnet. Die Gemeinden Brodersby, Damp, Dörphof, Holzdorf, Karby und Thumby beteiligen sich finanziell an den beiden Jugendfeuerwehren. Geplant ist die Aufgabenübertragung zum 1. Januar 2014 - vorbehaltlich der Zustimmung aller beteiligten Gemeinden.

Zur gemeinsamen Müllsammelaktion sind die Bürger am Freitag, 19. April, aufgerufen. Treffpunkte sind in Schuby am Feuerwehrgerätehaus und in Dörphof in der Dorflage bei der ehemaligen Gaststätte. Handschuhe und Eimer sollten mitgebracht werden. Im Anschluss werden Grillwurst und Getränke angeboten.

Auf Tipps und Ideen hofft die Landjugend Schwansen, die sich dieses Jahr wieder an einer

72-Stunden-Aktion beteiligen möchte. Dafür werden Projekt ideen gesucht.

In seinem Bericht informierte der Bürgermeister über ein Schreiben von Anliegern in der Karlbergerstraße, die hinsichtlich der Debatte um die Einführung einer Straßenausbaubei tragssatzung irritiert waren. Das Amt antwortete ihnen mit dem Hinweis, dass derzeit kein Ausbau geplant sei, so dass auch noch keine solche Satzung nötig sei. Wenn es so weit sei, werde man die Anregungen und Bedenken der Anlieger aufgreifen und prüfen.

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