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Schlei-Bote

11. Dezember 2017 | 07:13 Uhr

„Xanthippes“ doppelter Triumph

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Die Crew von Ulla und Jens Eggers ist bei der Seeregatta schnellstes Schiff überhaupt und sichert sich wie im Vorjahr das Blaue Band als beste ASC-Jacht

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2013 | 00:33 Uhr

Am Sonnabend des ersten Septemberwochenendes geht es beim Arnisser Segelclub (ASC) um den Speck, und am nächsten Tag, wenn die Hochseeregatta startet, geht es um das Blaue und das Blaugelbe Band.

Seit einigen Jahren richtet der ASC im Rahmen der Speckregatta die Hochseeregatta aus, bei der unter anderem das schnellste Schiff des ASC ermittelt wird. Wegen geringer Beteiligung wurde im vergangenen Jahr die Hochseeregatta des ASC auf die Schlei verlegt und somit zu einer Seeregatta. Auch in diesem Jahr plante das Team um ASC-Sportwart Thedje Ancker von Beginn an eine Seeregatta. Neben der höheren Teilnehmerzahl hatte diese Strecke für die Regattaleitung den Vorteil, dass keine Tonnen ausgelegt werden mussten und auch kein Start- und Zielschiff benötigt wurde. Denn Start- und Zielort ist die vereinseigne Brückenanlage im Kappelner Südhafen vor dem ASC-Restaurant. Wie recht der Veranstalter mit dieser Maßnahme hatte, belegen die Anmeldezahlen. 16 Boote hatten gemeldet. 15 waren am Start, davon fuhren acht unter dem Stander des ASC. Da aber nur 14 in die Wertung kamen, war damit exakt die Zahl aus dem Vorjahr erreicht.

Rund 15 Seemeilen lang war die Regattabahn. Von der ASC-Brückenanlage ging es Richtung Lindaunis. Dort musste an der gelben Festmachertonne gewendet werden. Dann ging es zurück nach Kappeln. Die Strecke war einmal hin und zurück zu bewältigen.

Vom Start weg nahmen die Boote bei Ostwind um Windstärke fünf richtig Fahrt auf. Dann drehte der Wind auf Südost. Das verlieh den Booten auf der Rücktour nochmals zusätzliche Power. Das hatte zur Folge, dass die Segler gegenüber dem Vorjahr alle rund 20 Minuten weniger für die Strecke brauchten. Schnellstes Schiff an diesem Tag war nach gesegelter Zeit die „Xanthippe“ von Ulla und Jens Eggers vom ASC. Mit „Steuerberater Jens“ am Ruder brauchte die „Xanthippe“ gerade einmal eine Stunde, 55 Minuten und 27 Sekunden. Damit lag das „Team Eggers“ deutlich vor Hans Jaich mit der „Victoria“ (1:57:54). Das waren die beiden einzigen Boote, die unter zwei Stunden geblieben waren. Dritter wurde Jan Willem Paulsen vom Segelverein Arnis mit der „Västanfläkt“ (2:02:37).

Ulla Eggers war mit der „Xanthippe“ die schnellste aller Regattateilnehmer und damit auch aller teilnehmenden ASC-Mitglieder. Damit gebührte ihr das Blaue Band als beste Teilnehmerin des ASC. Sie wiederholte auf diese Weise ihren Vorjahreserfolg. Das Blaugelbe Band für die schnellste auswärtige Jacht ging an Hans Jaich mit der „Victoria“. Nach berechneter Zeit lagen beide Jachten dagegen eher im unteren Mittelfeld. Hans Jaich kam hier mit 2:04:06 Stunden auf Platz 7, Ulla Eggers (2:14:15) gar nur auf Platz 11. Bester Teilnehmer nach berechneter Zeit war der Hamburger Holger Rieck mit „Achneedochnich“. Mit seiner Wanderjolle hatte er zwar 2:17:05 Stunden gebraucht, lag aber nach berechneter Zeit (1:54:14) deutlich vor Norbert Hüttner („Louise“/2:00:28) und Jan Willem Paulsen („Västanfläkt“/2:01:24). Dafür erhielt er den Wanderpreis in Form einer großen Silberplatte. Zusätzlich gab es für die drei Ersten nach berechneter Zeit einen Silberteller, den sie behalten dürfen. Eine Flasche Sekt erhielten alle obendrauf.

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