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Wunschzettel des Gymnasiums voll erfüllt

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

shz.de von
erstellt am 13.Nov.2014 | 16:24 Uhr

Gleich drei Mal hatte der Hauptausschuss auf seiner jüngsten Sitzung über Finanzmittel für das Gymnasium zu entscheiden. Dabei ging es um Anschaffungen von Geräten und Lehrmitteln.

Bereits der Ausschuss für Jugend, Kultur, Sport und Schulen (JKSS) hatte über diese Themen beraten. Dabei hatte die Abwesenheit eines Vertreters der Klaus-Harms-Schule bei den Mitgliedern des JKSS-Ausschusses für Unmut gesorgt (wir berichteten). Denn Fragen, etwa was ein Visualizer sei oder ob es wirklich nötig sei, zwei Spiegelreflexkameras für zusammen 1400 Euro anzuschaffen, blieben somit unbeantwortet.

Das war jetzt in der Sitzung des Hauptausschusses anders. Schulleiter Thomas Hellmuth stand dem Ausschuss Rede und Antwort. Die Kunstfachschaft brauche die Kameras, weil sie viel auf dem Gebiet der Animation mache und dazu gehöre bei dem Gerät auch eine Sportfunktion, erläuterte Hellmuth. Vorsitzender Matthias Mau (CDU) hielt eine Kamera mit derartigen Funktionen inklusive Zubehör nicht für überteuert. Dirk Langenstein (LWG) unterstützte ihn. „Für eine Spiegelreflexkamera mit Blitz ist das noch ein preiswertes Gerät“ , so Langenstein. Auch Thorsten Schacht (SPD) sagte, man werde den Ausführungen des Schulleiters folgen. „Es geht hier auch um künstlerische Aspekt und damit um hochwertige Aufnahmen“, fand er. Zudem sagte Schacht, der in der jüngsten JKSS-Sitzung Vorsitzender gewesen war, in Richtung Hellmuth: „Wenn wir vorher gewusst hätten, dass Sie sich bei der Verwaltung erkundigt hatten, ob Ihre Anwesenheit nötig sei, wäre unsere Kritik im JKSS-Ausschuss sicherlich nicht so scharf ausgefallen. Aber wir kriegen ja jetzt die Kuh vom Eis.“

Und das geschah auch wirklich. Alle drei Anträge verabschiedete der Ausschuss mit großer Mehrheit. So soll der Schule im nächsten Jahr ein eigenes Produktkonto in Höhe von 3500 Euro für Lehr- und Lernmittel zur Verfügung stehen. Des Weiteren erhalten verschiedene Fachschaften für einzelne Lehr- und Lernmittel unter 1000 Euro im nächsten Jahr Gelder von insgesamt 8700 Euro. Für Lehr- und Lernmitteln im Wert von jeweils über 1000 Euro stellt die Stadt der Schule im nächsten Jahr 11 500 Euro zur Verfügung. Damit wurden die Wünsche des Gymnasiums in voller Höhe berücksichtigt. Übrigens wurde auch die Frage nach einem Visualizer geklärt. Ein Visualizer oder Dokumentenkamera nimmt Gegenstände oder Dokumente auf. Dazu liefert das Gerät für Präsentationszwecke ein hochauflösendes Bild, das digital verwendet oder per Beamer an die Wand geworfen werden kann.

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