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Grödersby : WSG auch bei Campern erste Adresse

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Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Das Nebeneinander zwischen Wohnmobilisten und Seglern am Arnisser Noor läuft in der ersten Saison gut an. Die Stellplätze in Grödersby erfreuen sich großer Beliebtheit.

„Die Entscheidung war richtig und von Erfolg gekrönt.“ Das sagt Helmut Andresen, Bürgermeister der Gemeinde Grödersby, und der Vorsitzende der Wassersportgemeinschaft (WSG) Arnis-Grödersby, Klaus-Jürgen Fritz aus Hamburg, nicht zustimmend. Als Andresen vor geraumer Zeit bei Fritz mit dem Vorschlag, auf dem Gelände der WSG Stellplätze für Wohnmobile zu schaffen, vorstellig wurde, stieß er auf offene Ohren. Das bürgermeisterliche Argument, ein Wohnmobilstellplatz sei ein „zusätzliches touristisches Angebot auf einem schönen Fleckchen Erde“ überzeugte. Hinzu kommt, dass Wohnmobilisten und Skippern der Wunsch nach Unabhängigkeit und Freiheit gemeinsam ist.

Die WSG verfügt über insgesamt 260 Liegeplätze im Arnisser Noor, das Teil der Gemeinde Grödersby ist. Seit mehr als 30 Jahren gehört landseitig ein Areal zur WSG, auf dem die Segler außerhalb der Saison ihre Boote einlagern. Nachdem die Grödersbyer Gemeindevertretung für diesen Bereich einen Bebauungsplan zwecks Doppelnutzung beschlossen hatte, war der Weg für Wohnmobilisten auf einem Viertel des Geländes mit 20 Stellplätzen frei – vom 1. Mai bis 30. September eines jeden Jahres.

Der Startschuss für den „Womo“-Platz fiel in diesem Jahr, und die Akzeptanz war von Anfang an groß. Dazu Fritz: „Die WSG hat rund 3000 Euro in die Umgestaltung des Geländes investiert – eine Investition, die sich mehr als rentiert hat.“ Dass man bei der WSG gut mit seinem rollenden Heim stehen kann, hat sich zur Freude von Andresen und Fritz längst herumgesprochen. Die Resonanz sei überaus positiv. Und alle, die einmal in Grödersby waren, wollen wiederkommen, so ließen sie in Gesprächen durchblicken.

Nicht nur, dass die Wohnmobilisten per Codesystem alle Sanitäranlagen des Hafens nutzen können, es fehlt auch nicht an Stromanschlüssen, einer Entsorgungsstation und kabellosem Internet. Was die Zukunft betrifft, überlegt WSG-Vorsitzender Fritz, den Komfort für die Wohnmobilfahrer weiter zu erhöhen. Viele seien mit Jollen und großen Schlauchbooten im Gepäck angereist, die man nicht immer ganz einfach zu Wasser habe lassen können. „Da macht es Sinn, dafür die Slip-Möglichkeiten zu verbessern“, sagt er.

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erstellt am 23.Okt.2013 | 07:30 Uhr

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