zur Navigation springen

Herbstmarkt der Kaninchenzüchter : Wikingerdorf größer als je zuvor

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

An die 8000 Besucher kamen zum Herbstmarkt des Kaninchenzuchtvereins Süderbrarup.

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2014 | 12:30 Uhr

Fast 8000 Besucher drängten sich in diesem Jahr durch die Süderbraruper Angelnhalle beim Herbstmarkt der Kaninchenzüchter – das sind doppelt so viele im Vorjahr. „Wir freuen uns, dass unser Markt gut angenommen wird“, sagte Dietmar Kruse, Vorsitzender des veranstaltenden Kaninchenzuchtvereins Süderbrarup. Aber damit sei fast die Grenze zum Machbaren erreicht. Er dankte allen Sponsoren und freiwilligen Helfern, die im 15. Jahr der Veranstaltung diesem Markt zu einem so überragenden Ergebnis verholfen hatten. Süderbrarups stellvertretender Bürgermeister Hans Walter Niendorf stellte indes bei der Eröffnung fest: „Ich weiß nicht, wie man dieses Ereignis immer wieder toppen kann.“ Er lobte den Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiter.

In diesem Jahr war das Wikingerlager erweitert worden. 16 Heerlager füllten die Grünfläche vor der Angelnhalle. Wikinger Jan Breede erklärte: „Wir lieben es, in Fühlung mit der Natur zu sein, vom Lagerfeuer zu leben und zu zeigen, wie das Leben vor 1000 Jahren war.“ Und sein Kollege Knud Petersen ergänzte: „Jedes Lager ist eigenständig und präsentiert sich anders.“ Einige seien Darsteller, andere produzierten und verkauften Waren oder demonstrierten deren Fertigung. Wiederum andere würden Gelegenheiten zum Mitmachen geben wie beim Axtwerfen und Bogenschießen. Die Gruppe „Skarti“ bot Dudelsackmusik, und die Krieger von „Castrum Plume“ zeigten Schaukämpfe mit Schild, Schwert, Beil und Bogen. Über allem schwebte in diesem Jahr eine sechsrotorige Drohne, die konstant aus luftiger Höhe Bilder zur Bodenstation funkte.

Eröffnet hatte den Markt die Jagdhornbläsergruppe des Kreises Schleswig. Danach strömten die Besucher dicht an dicht an die Stände, um schönes Herbstliches in Augenschein zu nehmen und zu kaufen. Ein Schmied trieb mit lautem Hammerschlag Muster in Bleche, und ein Stand mit bunten, selbst gestrickten Mützen wies auf den baldigen Winter hin. Auf der Empore hatten sich die Organisatoren des Festes versammelt und blickten gelassen auf den Tumult in der Halle. Denn dort saßen mehr als 100 Rassekaninchen in Ausstellungskäfigen, konnten von den Besuchern bewundert und nach Rückfrage beim Besitzer manchmal auch gestreichelt werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert