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Amt Süderbrarup : Wie soll die Zentralschule heißen?

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Eine Lenkungsgruppe soll den Neubau der Zentralschule vorantreiben und hat zunächst einen Ideenwettbewerb ausgelobt.

Nachdem inzwischen der Standort der gemeinsamen Grundschule des Amtes Süderbrarup geklärt ist (wir berichteten), soll und muss die Realisierung des Projektes zügig vorangetrieben werden. Aus diesem Grund hat sich eine Lenkungsgruppe aus Schulleitern, Lehrern, Elternvertretern und Mitarbeitern des Amtes gebildet. Diese soll die Arbeit der Teams koordinieren, die sich mit verschiedenen Themen beschäftigen werden. Wichtig ist den Mitglieder der Lenkungsgruppe dabei, nicht im stillen Kämmerlein zu agieren, sondern die Öffentlichkeit zu beteiligen und regelmäßig über die Zwischenschritte zu informieren.

Deshalb gibt es schon jetzt Briefkästen an allen Schulstandorten und die E-Mail-Adresse  „meine-neue-schule @gmx.de“, über die Kontakt aufgenommen werden kann. Eine Homepage ist im Aufbau und ein Elternbrief-Blitzlicht in der Vorbereitung.

Die Motivation der Lenkungsgruppe ist groß. „Wir Eltern freuen uns über die Klarheit, die jetzt besteht und dass wir eine gemeinsame Schule für unsere Kinder mitgestalten können“, meint die Elternvorsitzende Maike Bremer. Und Schulleiter Wolfgang Schäfing setzt Maßstäbe, indem er sagt: „Das ist eine einmalige Chance für die Region.“ Schulleiterin Maren Strassenburg sieht viele Chancen: „Die schulische Zukunft im Amt bietet viele Möglichkeiten.“

Um diese Möglichkeiten zu nutzen, haben die „Lenker“ einen Projektplan erstellt. Dieser enthält alle notwendigen Arbeiten und die Zeiten, zu denen diese Arbeiten erledigt sein müssen. Alle wissen, dass sich die Zeitpläne im Laufe des Projekts ändern werden. Doch ein Termin soll auf jeden Fall fest bleiben: Das ist die Eröffnung zum Schuljahresbeginn 2017/2018.

Erstes Ziel ist die Namensfindung für die gemeinsame Schule, damit sich alle Beteiligten leichter mit dem großen Ziel identifizieren können. Den gleichen Zweck hat ein Logo. Aus diesem Grund soll ein Wettbewerb ausgelobt werden, dessen Regeln in Kürze bekannt gegeben werden. Die zweite große Aufgabe ist die Erstellung einer Prioritätenliste für die Gebäude und den Schulhof als Grundlage für die Architektenausschreibung. Freiwillige, die Erfahrung auf diesem Gebiet haben und daran mitarbeiten wollen, können sich bereits unter der zuvor genannten E-Mail-Adresse melden. Ideen sind gefragt zum eigentlichen Schulbau, der Fassade, dem Schulhof, den Parkplätzen und der Busschleife.

Weitere Arbeitskreise beschäftigen sich mit der Entwicklung eines gemeinsamen Jahresrhythmus’ auf der Basis der existierenden Schulstandorte, dem Material- und Raumkonzept, der Teambildung, dem Leitbild, dem pädagogischen Konzept und dem Tagesrhythmus der neuen Schule. Elternsprecherin Christhina Köppen ergänzt: „Aber auch die offene Ganztagsschule erhält einen Arbeitskreis, um den Bedürfnissen der heutigen Zeit gerecht zu werden.“ Denn die Schule solle auch über den Unterricht hinaus mit Leben gefüllt werden.

Dabei wissen alle, dass sie Neuland betreten. Lehrerin Uta Tollgaard-Schmidt stellt fest: „Es gibt in unserer Nachbarschaft nichts, was mit unserer Schule vergleichbar ist.“ Man habe nicht den Anspruch, die perfekte Lösung zu finden. Aber man versuche es mit der bestmöglichen.

Amtsvorsteher Thomas Detlefsen weist ebenfalls auf den Modellcharakter des Amtes Süderbrarup hin. „Andere Ämter haben das gleiche Problem des demografischen Wandels, sind aber noch nicht annähernd so weit wie wir“, sagt er. Und Elternsprecherin Jeanette Strauß unterstützt: „Denn wir sind uns einig.“

Detlefsen berichtet, dass sich inzwischen bereits einige Ämter bei ihm angemeldet haben, die sich über das Konzept informieren wollen. Auch aus Kiel würde die Errichtung eines Bildungscampus, der alle Einrichtungen, die mit Bildung zu tun haben, an einem Standort konzentriere, mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.

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