Wettkampf der Feuerwehren verspricht Spannung und Spaß

An historischer Stätte beginnt morgen  der Feuerwehr-Wettkampf. Dort, wo 1899 das erste Bild der Kappelner Ortswehr entstand, wird nun um den Sieg gekämpft. Wehrführer Hauke Marten (r.) zeigt das Bild von damals, während  Simon Giesemann den Pokal präsentiert.
An historischer Stätte beginnt morgen der Feuerwehr-Wettkampf. Dort, wo 1899 das erste Bild der Kappelner Ortswehr entstand, wird nun um den Sieg gekämpft. Wehrführer Hauke Marten (r.) zeigt das Bild von damals, während Simon Giesemann den Pokal präsentiert.

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05. Juni 2014, 16:49 Uhr

Das Kappelner Feuerwehrteam ist heiß auf den Wettkampf der Feuerwehren.

Im vergangenen Jahr holte das Team um Wehrführer Hauke Marten den Pokal in Rabel, jetzt wollen sie als Ausrichter den Silber-Pott verteidigen. „Noch keine Feuerwehr hat zweimal hintereinander den Wettbewerb gewonnen“, sagt Marten. Und Simon Giesemann, Vorsitzender des Festausschusses, ergänzt: „Genau deshalb wollen wir das schaffen.“

Auf der Kappelner Rathauswiese geht es am morgigen Sonnabend ab 14.30 Uhr rund. Nach der Begrüßung kämpfen ab 15 Uhr neun Teams unterstützt von Fangruppen oder Cheerleadern in einer Art Spiel ohne Grenzen um den begehrten Siegerpokal. Welche Spiele das genau sind, will Marten nicht verraten. Auch sein eigenes Team weiß davon noch nichts. Doch so viel lässt er durchblicken: „Es sind vor allem Teamwork und Geschicklichkeit gefragt, weniger feuerwehrspezifische Fähigkeiten“, meint der Kappelner Wehrführer. Und weiter sagt der Oberbrandmeister: „Bei jedem Spiel ist auch jeder Kamerad gefordert.“ In der Vergangenheit gab es Slalomläufe mit einem Holzbalken, Reifenrollen, Sackhüpfen zu dritt oder Stiefelweitwurf.

Dass die Kappelner, die mit Jens Kraake, Rüdiger Kupke, Mario Heiseler und Jens Zeppok antreten, so gerne den Pokal verteidigen wollen, liegt auch daran, dass die Kappelner Gemeindewehr seit 40 Jahren existiert. Da wäre der Titel beim Feuerwehr-Wettkampf noch ein schönes Bonbon. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, über die Fans zu punkten, denn die Mannschaft mit den lautesten Anhängern oder den ausgefallensten Kostümen erhält einen Sonderpreis.

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