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Werbung für die Region : Werkstätten setzen auf neues Schlei-Logo

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Vorbild Sylt-Aufkleber: Eine Silhouette soll künftig auf Produkten der Werkstätten für die gesamte Region werben.

Sylt, Usedom oder auch der Bodensee haben es vorgemacht. Für sie ist die eigene Silhouette längst zum Markenzeichen geworden. Egal ob als Autoaufkleber oder als Aufdruck auf T-Shirts oder Tassen: Ein Blick genügt, und man weiß Bescheid. Auf einen ähnlichen Effekt hofft man nun auch bei den Schleswiger Werkstätten. Ihr neues aus den Umrissen der Schlei entstandenes Logo soll künftig Werbung in eigener Sache machen – aber auch ein Symbol für die gesamte Region zwischen Schleswig und Kappeln werden.

Die Idee dazu kam, wie Schleswigs Betriebsstättenleiter Marc Müller erzählt, von Touristen. Denn die steuerten immer häufiger den Laden im sogenannten „Schleiwerk“ im Schleswiger Gewerbegebiet St. Jürgen an, um Produkte der Werkstätten, etwa die individuell gestaltete Taschen aus altem Segelstoff, zu kaufen. „Dabei kam immer wieder auch die Frage nach Regionalem, das man als Mitbringsel mit nach Hause nehmen kann“, sagt Müller. Im Austausch mit den Mitarbeitern habe man daraufhin nach Lösungen gesucht. Dabei sei schließlich die Idee entstanden, die Umrisse der Schlei in ein Logo einzuarbeiten. Am Ende wurde die Silhouette mit dem Schriftzug verbunden. Das „S“ zeichnet nun den nordöstlichen Teil der Schlei von der Mündung bis zur Brücke in Lindaunis nach. Der südwestliche Bereich schließt sich nach unten hin an.

„Wir selbst sind total begeistert von dem Ergebnis, und auch die Resonanz von außen war bislang durchweg positiv“, sagt Müller. Tatsächlich haben die Werkstätten mit dem neuen Logo offenbar zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Denn künftig soll das Symbol etwa als Aufkleber vermarktet werden. Gleichzeitig wird es aber auch als Aufdruck auf anderen Produkten als Markenzeichen eingesetzt. Passend dazu haben es die Werkstätten erst in dieser Woche rechtlich schützen lassen. Jan-Henrik Schmidt, Leiter der Schleswiger Werkstätten, sagt: „Es ist schön, dass wir mit der Erstellung und Verarbeitung dieses Logos unseren Mitarbeitern eine gute Arbeit bieten können und gleichzeitig etwas schaffen, was die Region auch nach außen hin stärkt.“ Unterstützt wird er in dieser Ansicht vom Geschäftsführer der Ostseefjord-Schlei GmbH (OFS), Max Triphaus. Der will für seine Tourismusorganisation zwar weiterhin auf das eigene Logo setzen. „Ich finde es aber sehr gut, dass die Werkstätten die Schlei als verbindendes Element der Region für sich entdeckt haben. Und alles, was eben diese Region bekannter macht, kann ich nur begrüßen.“

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erstellt am 14.Nov.2014 | 12:30 Uhr

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