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Gelting : Weihnachtsbasar lädt zum Wiederkommen ein

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Die 115. Auflage des Weihnachtsmarktes des Handels- und Gewerbevereins Gelting war ein voller Erfolg.

shz.de von
erstellt am 03.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Einmal mehr hat der zweitägige Weihnachtsbasar des Handels- und Gewerbevereins (HGV) in und vor der Birkhalle mehrere Tausend Besucher angelockt. Es war bereits der 115. Weihnachtsbasar seiner Art. Für Geltings Bürgermeister Uwe Linde eine gute Gelegenheit, den Organisatoren – allen voran der stellvertretenden HGV-Vorsitzenden Sigrid Kellermann – Lob und Anerkennung zu zollen. Linde organisierte einst selbst etliche Jahre als Vorstandsmitglied des Vereins diese Basare. Da gebe es einen Haufen Arbeit, wie er sagte. Wichtig, fügte er hinzu, seien immer neue Ideen – und daran mangele es beim aktuellen HGV-Vorstand nicht. Der Basar mit seiner anheimelnden Atmosphäre, betonte der Bürgermeister, sei für Gelting ein absolutes Highlight und stehe der Gemeinde sehr gut zu Gesicht, mache sie weit über die Grenzen hinaus bekannt.

Ob Vereinsmitglieder oder Kunsthandwerker: Angebot und Nachfrage stimmten. Von weit her kamen auch diesmal wieder die Besucher und fühlten sich wohl.

Zum Beispiel Bärbel Fink aus Süderschmedeby. Am Stand von Hutmacherin Kerstin Karoff aus Ulsnis fand sie genau das, was sie schon lange gesucht hatte: eine ihrem Typ entsprechende Kopfbedeckung in Form eines olivfarbenen Mützenhutes. Als sie sich im Spiegel betrachtete, sagte sie: „Ich bin total glücklich.“ Im nächsten Jahr will sie wieder nach Gelting kommen.

Eine regelmäßige Gelting-Besucherin ist Maria Hansen aus Stangheck schon längst. Eigentlich sei sie kein Hut-Typ, erzählte sie, wollte aber doch mal probieren und wählte aus der Kollektion von Kerstin Karoff eine orange-farbene Kopfbedeckung mit breiter Krempe, wie man sie in den 1920er-Jahren trug, aus. Damit konnte sie sich anfreunden – wollte aber noch überlegen.

Die aus Nordrhein-Westfalen stammende Hutmacherin ist gelernte Damenschneiderin und hat sich weiter zur Direktrice ausbilden lassen. Als sie hoch in den Norden kam und ihr ein ständiger Wind um den Kopf blies, da war die Hut-Idee geboren. Kerstin Karoff ist zum dritten Mal mit ihren Kopfbedeckungen in Gelting und will gerne wiederkommen – der netten Leute wegen.

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