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Schlei-Bote

18. Dezember 2017 | 18:30 Uhr

Mohrkirch : Wehren blicken über Grenzen

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Die Einsatzkräfte aus den Ämtern Süderbrarup und Mittelangeln proben gemeinsam den Ernstfall. Ziel ist es, in den Grenzbereichen der Ämter schnell und zuverlässig Hilfe leisten zu können.

shz.de von
erstellt am 16.Okt.2013 | 12:00 Uhr

Schienen Amtsgrenzen in der Vergangenheit für die Freiwilligen Feuerwehren fast unüberwindbar, machen es die vorgegebene Ausrückzeit, der Feuerwehrbedarfsplan und die sinkende Mitgliederzahl bei den Wehren inzwischen unumgänglich, über den Tellerrand – und damit über Amtsgrenzen – zu blicken. Die Mohrkircher Feuerwehr ist in diesem Punkt mit ihren Kameraden bereits seit einigen Jahren Vorreiter. Der Grund: Viele Einsatzgebiete am Ortsrand sind teilweise von den Nachbarwehren im anderen Amtsgebiet schneller zu erreichen. Deshalb muss das Zusammenspiel mit den Nachbarn geprobt werden – wie jetzt bei einer gemeinsamen Übung der Wehren Mohrkirch, Amt Süderbrarup sowie Südensee und Rüde, beide Amt Mittelangeln.

Dabei war das Ziel, einen Hausbrand zu löschen, zwei „vermisste Personen“ zu retten und die umliegenden Wohnhäuser vor einem Übergreifen des Feuers zu schützen. Angenommen war ein Brand in einem Stall im Mohrkircher Ortsteil Schweden, unmittelbar an der Grenze zum Amt Mittelangeln. Einige Kameraden der Feuerwehr Mohrkirch rückten unter Atemschutz in das Gebäude vor, um die vermissten Personen zu finden und zu bergen. Zur weiteren Absicherung der nahe liegenden Wohngebäude kamen die Wehren aus Rüde und Südensee dazu. Erschwert wurde der Einsatz durch die Lage des abseits gelegenen Ortes, der nur über einen 800 Meter langen Plattenweg erreicht werden kann. Für Einsatzleiter Michael Haushahn war es sodann eine weitere Herausforderung, die Zu- und Abfahrt der Rettungsfahrzeuge einschließlich des Rettungswagens zu organisieren.

Am Haus stand lediglich ein Hydrant zur Verfügung. Aber alle drei Fahrzeuge der Wehren sind mit Wassertanks ausgestattet, sodass der erste Bedarf an Löschmitteln aus den Feuerwehrfahrzeugen selbst gedeckt werden konnte.

Die Übungsbilanz: Die Zusammenarbeit der Wehren und die Verständigung untereinander verlief insgesamt ohne Probleme.

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