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Schlei-Bote

11. Dezember 2017 | 20:29 Uhr

Kappeln : Vorentwurf vom Schwimmbad-Neubau

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Planungskosten liegen zwischen 6000 und 10.000 Euro. Zwei Hallenbad-Varianten in der Diskussion. Stadt setzt auf Beteiligung der Umlandgemeinden.

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2013 | 07:30 Uhr

Die Frage, ob in Kappeln ein neues Schwimmbad gebaut wird, geht allmählich in die erste entscheidende Phase. Nach einem Gespräch von Bürgermeister Heiko Traulsen und Architekt Elmar Männer vom Hamburger Büro bs2-Architekten hat letzterer einen Vorentwurf auf Basis der jetzigen Schwimmhalle erstellt. Demnach ist ein 25 mal 12,50 Meter großes Mehrzweckbecken vorgesehen.

Der jetzige Badbetreiber Torben Kablau hat darauf aufbauend noch einige Veränderungen angeregt. So will Kablau gerne noch eine zusätzliche sechste Schwimmbahn im Mehrzweckbecken. Des Weiteren favorisiert der Badbetreiber zwölf anstelle von acht Umkleidekabinen, da in der Vergangenheit dort Badegäste häufig Schlange gestanden hätten. Zur schnelleren Abfertigung von Schulklassen sollen vier anstelle von zwei Sammelumkleiden errichtet werden. Außerdem wünscht sich Kablau noch größere Lageraumflächen als die vorgesehenen elf Quadratmeter sowie ein zusätzliches Lehrschwimmbecken und ein Drei-Meter-Brett statt einer Drei-Meter-Plattform. Wie der Bürgermeister im Hauptausschuss sagte, kostet die ursprüngliche Planung 6000 Euro brutto und die Planung der Kablau-Variante 10.000 Euro brutto. Zu den Baukosten wollte der Architekt zum jetzigen Zeitpunkt laut Traulsen noch keine Angaben machen.

Hauptausschussvorsitzender Matthias Mau (CDU) meinte, dass man bei den Planungskosten schon einmal sehen könne, wie groß das Interesse der anderen Gemeinden an einer Schwimmhalle ist. Traulsen wies daraufhin, dass der Neubau so oder so mit Kosten verbunden sei: „Im nächsten Jahr wird es einige Fördermöglichkeiten geben, aber wir werden das Bad nie zu Null bekommen.“ Für Mau ein weiterer Grund, die Umlandgemeinden rechtzeitig einzubinden. „Wenn wir die 10.000 Euro nicht verteilt kriegen, dann müssen wir uns ernsthaft überlegen, ob wir es überhaupt machen“, sagte der Ausschussvorsitzende.

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