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Nächtlicher Grosseinsatz : Vor Ostseeresort Olpenitz: Brennendes Segelboot sinkt in Ostsee

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Mehrere Schiffe machen sich in der Nacht zum Unglücksort auf. Ein Taucherteam sucht nach dem Wrack.

Ein brennendes Schiff löste in der Nacht von Montag zu Dienstag einen Großeinsatz auf der Ostsee aus. Ein Passant entdeckte Montagabend gegen 22 Uhr südlich des Weidefelder Strandes ein brennendes Boot und alarmierte die Regionale Leitstelle. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) war mit dem Seenotrettungskreuzer „Nis Randers“ aus Maasholm als erste vor Ort.

Als die „Nis Randers“ eintraf, stand das sechs bis sieben Meter lange Boot mit Außenborder bereits voll in Flammen. „Die Besatzung hat die Umgebung nach Personen im Wasser abgesucht, aber niemanden entdecken können“, sagte DGzRS-Pressesprecher Christian Stipeldey.

Im Laufe der Nacht beteiligten sich noch weitere Schiffe, darunter ein Kappelner Fischkutter, zwei DGzRS-Seerettungsboote, ein Schiff der Wasserschutzpolizei und ein Boot der Feuerwehr Olpenitz sowie ein Hubschrauber am Einsatz.

Die „Nis Randers“ hat mit ihrer Wasserkanone das Feuer an Bord des Havaristen gelöscht. Im weiteren Verlauf des Einsatzes ist das Segelboot in einer Entfernung von 700 Meter zum Strand gesunken.

Nachdem die Personensuche erfolglos verlief, endete der Einsatz etwa um kurz vor 1 Uhr nachts. Über die Ursache des Brandes kann noch nichts gesagt werden. Es werden bislang weder Personen noch ein Schiff vermisst.

Am Dienstag suchte ein Taucherteam vergeblich nach dem Wrack. Das Technische Hilfswerk wollte daher ein mobiles Sonargerät aus Eckernförde heranschaffen und damit den Meeresgrund absuchen.

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erstellt am 29.Sep.2015 | 12:28 Uhr

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