„Eckernförde-Lexikon“ : Von A wie Aalregatta bis Z wie Zeitung

Die Lexikon-Redaktion  auf der Holzbrücke: Ilse Rathjen-Couscherung, Dr. Heinrich Mehl, Christel Fries und Dr. Telse Stoy (v.li.).
Die Lexikon-Redaktion auf der Holzbrücke: Ilse Rathjen-Couscherung, Dr. Heinrich Mehl, Christel Fries und Dr. Telse Stoy (v.li.).

Am 13. Dezember erscheint das „Eckernförde-Lexikon“ der Heimatgemeinschaft und der Kieler Universität.

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03. Dezember 2014, 12:30 Uhr

Kiel, Neumünster und Sylt haben schon eins und Eckernförde in wenigen Wochen auch. Am 13. Dezember erscheint das erste „ECKernförde-Lexikon“, das die Heimatgemeinschaft Eckernförde gemeinsam mit der Abteilung für Regionalgeschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erarbeitet hat. Der Redaktion, bestehend aus den Mitgliedern der Heimatgemeinschaft Dr. Telse Stoy, Ilse Rathjen-Couscherung, Dr. Heinrich Mehl und Christel Fries ist es gelungen, in 680 Stichworten und 500 Bildern Historisches und Aktuelles über Eckernförde zusammenzutragen.

Die Idee für das Lexikon entstand bereits 2012, im März 2013 fiel schließlich der Startschuss für das Buchprojekt: Knapp 20 „Eckernförde-Kenner“ werden zusammengerufen und die ersten Eckpunkte für das Buchprojekt festgelegt. Auch die Bevölkerung wurde über einen Aufruf in der Lokalzeitung „Was möchten Sie in einem Lexikon über Eckernförde lesen?“ um Mithilfe gebeten. Den damals angepeilten Erscheinungstermin im Winter diesen Jahres haben die Autoren einhalten können. „Eigentlich wollten wir sogar schon früher fertig werden“, sagt Telse Stoy. „Doch der Aufwand war deutlich größer, als wir zuvor angenomen haben.“

Das Ergebnis der über ein Jahr andauernden Recherche-, Schreib und Korrekturarbeit kann sich sehen lassen: 382 Seiten enzyklopädisches Wissen über das Ostseebad. Von A wie Aalregatta und Alte Fischräucherei bis Z wie Zeitung und Zollamt wird die Geschichte und Gegenwart der Stadt beschrieben. 101 Autoren lieferten über 200 Textbeiträge aus ihrem jeweiligen Tätigkeitsbereich, so dass das „ECKernförde Lexikon“ nicht nur die geschichtliche Entwicklung der Stadt umfangreich zusammenfasst, sondern zudem viele der alten Gebäude, bedeutende Persönlichkeiten, Bräuche, Feste und Veranstaltungen der Stadt beschreibt. 53 Texte stammen von Studierenden der CAU, die im Rahmen des Seminars „Wir schreiben das Eckernförde-Lexikon“ von Professor Dr. Oliver Auge, der das Vorhaben seitens der Universität begleitete, die Chance zur praktischen historischen Arbeit bekamen.

Im Mai 2012 fing das Redaktionsteam an, die Stichworte zusammenzutragen und bat die Autoren, bis Ende 2013 ihre Geschichten abzugeben. „Es kamen auch danach noch laufend Stichworte hinzu“, sagt Heinrich Mehl. So ergiebig schienen die Geschichten der Stadt zu sein.

„Eine Herausforderung war es, die Texte darauf zu prüfen, ob sie auch von Nicht-Eckernfördern verstanden werden“, so Stoy. Auch die Korrekturen seien kompliziert gewesen.Ob historische Daten, die Anführungsstriche unten oder die Schreibweise bekannter Orte und Gebäude der Stadt – bei jeder Überprüfung fielen den Autoren immer wieder Kleinigkeiten auf, die es zu korrigieren galt.

Die größte Anzahl an Beschreibungen hat Ilse Rathjen-Couscherung verfasst, sind sich ihre Redaktionskollegen einig. Ihre umfangreichen Stadtkenntnisse erwarb sie unter anderem in einer Vielzahl von Gesprächen mit Zeitzeugen.

>Das Lexikon erscheint am 13. Dezember bei der Husum Druck- und Verlagsgesellschaft. Für 24,95 Euro kann es im Buchhandel erworben werden.

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