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Schlei-Bote

13. Dezember 2017 | 20:30 Uhr

Konzert : Virtuoses Spiel auf drei Gitarren

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Werner Lämmerhirt gilt in der Musikszene als Gitarren-Legende. In Kappeln begeisterte er nun mehr als 60 Zuhörer mit seinem virtuosen Spiel.

shz.de von
erstellt am 11.Dez.2013 | 07:30 Uhr

Gast beim Kappelner Folkclub Ostangeln war Deutschlands Gitarrenlegende Werner Lämmerhirt (64). Im Ellenberger Begegnungszentrum begeisterte der gebürtige Berliner und heute in Holzminden lebende Künstler seine Fans mit virtuosem Spiel auf drei Gitarren. Alle waren verschieden gestimmt. Während des Auftritts wurden sie vor jedem seiner „vertexteten Instrumentalstücke“ , wie er seine Songs nannte, gewechselt und neu gestimmt, - in F- und C-Dur, sowie in g- und d-Moll. Da saß ein Perfektionist auf der Bühne.

Zu dieser Veranstaltung begrüßte Folkclub-Vorsitzender Rüdiger Lange mehr als 60 Besucher. Sie alle waren gekommen, weil sie ihren „Gitarren-Guru“ bereits seit über 30 Jahren kennen. Und wenn sich schon mal die Gelegenheit ergibt, diese „Gitarren-Ikone live in Kappeln zu erleben“, dann wollten sie dabei sein. Dieser Meinung, die Dirk Middelschulte aus Faulück und Peter Boll aus Rendsburg zu Protokoll gaben, waren sicher die meisten der Anwesenden.

Und der Künstler enttäuschte seine Fangemeinde nicht. Das Publikum war begeistert von seinem filigranen Gitarrenspiel, das so wirkte, als wären drei Akteure gleichzeitig auf der Bühne. Er rockte, groovte und jazzte und stellte seinen Gästen in zwei 50-minütigen Sets eigene Lieder seiner CDs vor. Und er stellte sich auch als gewandelter Künstler dar. Denn nach über 40 Jahren musikalischer Präsenz singt er auch eigene deutsche Texte. Seine Erklärung dazu ist einfach: „Ab und zu muss mal was Neues her.“

Für ihn hat sich der Schwenk gelohnt. Fünf deutschsprachige CDs wurden bereits veröffentlicht. Und sie haben für verstärkte Präsenz in Liedermacher-Bestenlisten und die Vergabe des Ravensburger Kleinkunstpreises 1998 an ihn gesorgt.

Sein Gastspiel eröffnete Werner Lämmerhirt mit drei älteren Stücken. Wie er dazu erklärte, wollte er so „die Phase der Blamage hinauszögern“. Blamiert hat er sich allerdings auch später nicht. Im Gegenteil: Er hat eine enthusiastische Fangemeinde zurückgelassen, die ihn sicher gerne noch einmal in Kappeln erleben möchte.

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