zur Navigation springen

Deutscher Königinnentag : Vier Tage Jubel beim Majestäten-Auflauf

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Kappelns Heringskönigin Sabine Mau nutzte den fünften Deutschen Königinnentag in Hamburg, um für ihre Heimatstadt zu werben.

Heringskönigin Sabine Mau hat gemeinsam mit ihrem Ehemann, der als „Matthias der Weltoffene“ König der Kappelner Männergilde ist, am fünften Deutschen Königinnentag in Hamburg teilgenommen – und ist tief beeindruckt von dem Ereignis. „Das war ein echtes Spektakel“, sagt Sabine Mau. Vier Tage lang war sie mit rund 260 anderen Königinnen und vier Königen unter dem Motto „Deutschlands Regionen haben ein Gesicht“ in Hamburg unterwegs, gab Autogramme, schüttelte Hände und machte wie alle anderen Teilnehmer Werbung für ihren Heimatort.

Sie sei mit dem Gedanken losgefahren, sich den ganzen Trubel einfach mal anzusehen, berichtet Mau. Und wurde schließlich überrascht, mit welchem Ernst die Teilnehmerinnen bei der Sache waren. Nicht erwartet hatte Sabine Mau auch das große Interesse der Bevölkerung, das den Majestäten bei ihren Auftritten in vollem Ornat mit Schleppe und Krönchen im Einkaufzentrum, in der Fußgängerzone oder auf einer der drei Bühnen, die im Hamburger Stadtteil Bergedorf für die Königinnen errichtet worden waren, entgegen gebracht wurden. „Ich musste ständig Autogramme geben und viele Fragen beantworten“, berichtet sie.

Sabine Maus Resümee: „Das ist eine ernsthafte Veranstaltung.“ Dass sie mit 50 Jahren die mit Abstand älteste Teilnehmerin war, habe sie keineswegs gestört, sagt Mau. Es sei vielmehr bemerkenswert, mit welchem Nachdruck die jungen Königinnen, die meisten erst Anfang 20, Werbung für ihre Heimat gemacht hätten. Außer der Kappelner Heringskönigin habe es nur noch eine weitere Fischkönigin, stattdessen aber etliche Blumen- und Weinköniginnen gegeben. Und auch eine Rehkitzrettungskönigin war in Hamburg mit dabei.

Für Sabine Mau entpuppte sich das Treffen am Ende als eine wunderbare Möglichkeit, für ihre Heimat zu werben. In ihrer Amtszeit, die noch bis Mai 2014 andauert, möchte Mau noch möglichst viel ihrer speziellen Heringskeramik, die gemeinsam mit der Töpferei Stock entsteht, unter die Leute bringen, um damit einen Beitrag zum Erhalt des historischen Kappelner Heringszaunes zu leisten.

Nach dem ganzen Trubel und der überraschenden Prominenz im Rampenlicht für vier Tage musste sich Sabine Mau danach erst einmal wieder an den Alltag gewöhnen. „Mir fehlt, dass mir keiner mehr zujubelt“, sagt sie schmunzelnd.

zur Startseite

von
erstellt am 21.Okt.2013 | 07:30 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen