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Vier-Bürgermeister-Initiative zum Erhalt der Schlei vorgeschlagen

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2013 | 00:31 Uhr

In der Debatte um den Erhalt des Bundeswasserstraßen-Status für die Schlei und die Flensburger Förde haben nun der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Börnsen (CDU) und die CDU- Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Flensburg/Schleswig, Sabine Sütterlin-Waack, einen neuen Vorschlag gemacht. Die beiden CDU-Politiker regten auf einer Veranstaltung der Seniorenunion Kappeln eine Vier-Bürgermeister-Initiative zum Erhalt der Bundeswasserstraßen Schlei und Förde in der jetzigen Form an.

Die Teilnehmer der Veranstaltung zeigten sich zuvor besorgt über die Einstufung der Schlei als „sonstige Wasserstraße“. Dies könne dazu führen, dass der Bund sich aus seiner Verantwortung für die Unterhaltung zurückziehe, die Schlei nicht mehr ausgebaggert werde und der Tourismus leide.

Börnsen und Sütterlin-Waack schlugen daraufhin ein Vier-Bürgermeister-Runde von Flensburg, Schleswig, Kappeln und Arnis vor. Ziel müsse es sein, gemeinsam eine Garantie-Erklärung des Bundes zu erreichen, dass das Ausbaggern oder Betonnen oder andere Unterhaltungsmaßnahmen nicht zu Lasten des Kreises oder der Kommunen gingen.

Auch das Land müsse sich dieser Erwartung anschließen. Zugleich könne diese Vier-Bürgermeister-Initiative Stellung nehmen zum Küstenschutz an der Ostsee, damit auch hier die Kommunen nicht mit ihren Lasten alleine gelassen würden.

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