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Schlei-Bote

18. Dezember 2017 | 00:59 Uhr

Kappeln : Vielfaches Lob für die Awo

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Vertreter der Stadt heben das soziale Engagement des Vereins hervor.

Nur dank einer großen Spendenbereitschaft ist der Kappelner Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (Awo) im vergangenen Jahr finanziell relativ gut über die Runden gekommen. 2014, so Kassiererin Christa Voß, ist kein Cent in die Kasse geflossen. Warum das so ist, erläuterte Vorsitzende Maria Winter und nannte als Ursache Probleme bei der Umstellung der Beitragseinzüge auf das SEPA-Verfahren.

Zwar wurden die Mitgliedsbeiträge eingezogen, aber weder beim Ortsverein noch beim Landes-, Kreis- und Bundesverband seien bis dato die jeweiligen Anteile auf den Konten eingegangen. Das sei in höchstem Maße bedauerlich. Deshalb geht es nach den Worten von Maria Winter nun verstärkt darum, aufgetretene Fehler auszumerzen. Bei alledem hegte sie während der Jahresversammlung die Hoffnung, in dieser Hinsicht im kommenden Jahr Positives berichten zu können.

Wie die Vorsitzende rückblickend sagte, stellt der Umzug von der Arnisser in die Mühlenstraße eine Verbesserung dar. Der Zulauf der Kunden sei stetig gewachsen. 25 Ehrenamtlerinnen seien in der „Klamottenkiste“ unentgeltlich tätig. Die Gelegenheit, Menschen zu helfen, biete sich in vielfacher Weise: Jugend-, Familien- und Seniorenhilfe. Die an einkommensschwache Personen ausgegebenen Einkaufsgutscheine werden laut Maria Winter gut angenommen. Unterstützt wurden zudem die Kindergärten in der Stadt und im Amt Kappeln-Land mit insgesamt 3000 Euro (wir berichteten), damit diese „außer der Reihe“ pädagogisch wertvolle Spiele und Lehrmittel anschaffen konnten.

Nach Einschätzung der Vorsitzenden werden die überwiegend aus Kriegsgebieten stammenden Flüchtlinge in Kappeln sehr gut aufgenommen – die Awo leiste dabei ihren Anteil.

Die Zahl der Mitglieder des seit 1988 bestehenden Ortsvereins ist aktuell auf 48 angewachsen. Ihnen allen zollte der stellvertretende Bürgervorsteher Helmut Schulz seine Anerkennung für ihr soziales Engagement. Er sei froh, dass die Awo sich auch für die Flüchtlinge stark mache, dabei das Motto „Hand in Hand“ beherzige. Leider sei es der Stadt angesichts der „mauen“ Finanzlage nicht möglich, sich mit einem Zuschuss zu beteiligen. Bürgermeister Heiko Traulsen nannte es bemerkenswert, was die Awo leiste und fügte hinzu: „Der Ortsverein tut der Stadt gut.“

Awo-Kreisvorsitzender Günter Nissen aus Sörup, lobte die vielen Aktivitäten. Ein besonderes Lob für die Vorsitzende Maria Winter gab es zudem von ihrer Amtsvorgängerin Barbara Zink: „Wenn sie gebraucht wird, ist sie zur Stelle.“

Bestätigt in ihren Ämtern wurden die zweite Vorsitzende Christel Schäfer, Kassiererin Christa Voß und Schriftführer Jürgen Strahl. Die Runde der Beisitzer, zu denen Christa Thadewaldt, Christa Bodenstedt und Birgit Kablau gehören, wurde erweitert. Neu dazu kam Sokol Braho, zuständig für Veranstaltungen.

Obwohl der Ortsverein erst seit 1988 besteht, gab es vier Mitglieder, die der Arbeiterwohlfahrt schon länger die Treue halten: Rainer Moll (35 Jahre), die Eheleute Elisabeth und Helmut Schulz sowie Barbara Zink (jeweils 30 Jahre). Sie gehörten, als es in Kappeln noch keine Awo gab, dem Geltinger Ortsverein an. Seit 25 Jahren dabei ist Christel Schäfer.

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