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Stellplatz für Wohnmobile : Viel Platz und Service

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Die Stadtwerke Eckernförde bauen einen Stellplatz für 49 Wohnmobile. Ende Oktober soll er zu nutzen sein.

Wohnmobile verbinden behaglichen Komfort auf mehr oder weniger engem Raum mit grenzenloser Mobilität. Vom Wochenendtrip bis zur Weltreise ist alles möglich. Es verwundert nicht, dass der Trend zum Wohnmobil immer stärker wird und eine zunehmende touristische und wirtschaftliche Bedeutung bekommt.

Das Ostseebad Eckernförde hat auf diese Entwicklung reagiert. Der alte, kleine Wohnmobilstellplatz direkt am lauten Lornsenplatz wird aufgegeben und künftig als – vermutlich kostenfreier – Parkraum genutzt. Dafür entsteht auf der gegenüberliegenden Seite der B 76 auf dem Kakabellenplatz ein neuer, 7000 Quadratmeter großer Wohnmobilstellplatz für 49 Fahrzeuge. Bauherr und Betreiber sind die Stadtwerke Eckernförde. Der städtische Versorger bindet sich mit dem Wohnmobilstellplatz neben dem Hafenbetrieb, dem Meerwasserwellenbad mit Sauna und Gastronomie, den städtischen Straßenlampen und dem Parkhaus Noorstraße ein weiteres Geschäftsfeld ans Bein, was nicht zuletzt durch entsprechende Abschreibungen und Verrechnungen im steuerlichen Verbund auch der Muttergesellschaft, der Stadt Eckernförde, zugute kommt. Die Investitionssumme beträgt nach Angaben von Stadtwerke-Geschäftsführer Dietmar Steffens und dem Technischen Leiter Volker Carstensen „eine gute halbe Million Euro“. Geschäftsführer Steffens ist sicher: „Das wird kein Zusatzgeschäft. Für die Stadt Eckernförde amortisiert sich die Investition sofort, für die Stadtwerke später“.

Steffens und Carstensen rechnen fest damit, dass der neue Wohnmobilstellplatz nach der Fertigstellung Ende Oktober aufgrund der guten, zentralen Lage und der Ausstattung gut angenommen wird. Die Parkplätze sind mit fünf Metern komfortabel breit, es stehen zwölf Energiesäulen für Strom sowie eine Abwasserentsorgungsstelle zur Verfügung. Richtig punkten kann der Platz zudem mit dem gerade in Bau befindlichem Sanitär- und Küchengebäude, in dem auch Waschmaschinen aufgestellt werden und in dem sich ein Aufenthaltsraum für die Wohnmobilisten befindet. Diesen Service gibt es für 12 Euro pro Tag, die bei der Ein- und Ausfahrt gegenüber des Verbrauchermarkts per EC- oder Kreditkarte bargeldlos entrichtet werden. Der Wohnmobilstellplatz ist ganzjährig geöffnet, die Standzeit wird begrenzt, um keine Campingatmosphäre aufkommen zu lassen. Später könnte möglicherweise auch noch der Noorwanderweg hinter dem Kakabellenplatz entlanggeführt werden.

Auch auf dem benachbarten Stadtwerkegelände selbst wird kräftig gearbeitet. Die knapp 400 Meter lange Ringleitung, die die sieben Trinkwasserbrunnen im Bornbrook miteinander verbindet, ist erneuert worden. Rohrnetzmonteur Olaf Szallies und seine Mitarbeiter sind damit beschäftigt. Sie haben auch eine neue Abdeckung – eine sogenannte „Brunnenstube“ – über dem vor einem Jahr gebohrten Brunnen befestigt. Durch die 80 bis 100 Millimeter starken Stahlrohre wird das Trinkwasser aus 30 bis 60 Metern Tiefe in das Wasserwerk gepumpt, dort gefiltert und ohne weitere chemische Zusätze aufbereitet. „Wir haben in Eckernförde eine sehr gute Wasserqualität“, sagt Volker Carstensen. Im Borbyer Wasserwerk wird das Trinkwasser aus 80 bis 100 Metern Tiefe gefördert.

 

 

 

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erstellt am 22.Aug.2014 | 12:30 Uhr

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