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Beitrag aus der Seniorenredaktion : Verzauberte Heimat entdecken

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Trotz zahlreicher Veränderungen im Laufe der Jahre hat Kappeln seinen Reiz nicht verloren.

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2014 | 16:45 Uhr

Kennt ihr die Stadt im schönen Angelnlande? So fragte einst der Dichter unseres „Kappeln-Liedes“.

Würde dieser Poet heute unsere Stadt besuchen, er würde sie wohl kaum wiedererkennen. Zu viel hat sich in den letzten Jahren verändert. Allein durch den Neubau der Schleibrücke, die mit ihrer vierspurigen Straßenanbindung die Stadt fast in zwei Hälften teilt und Dothmark an den Rand gedrängt hat. Autos haben die Pferdefuhrwerke abgelöst, die Bahn musste den Bussen weichen. Selbst auf dem Wasser musste der Frachtverkehr dem Freizeitsport den Vortritt lassen. Trotz vieler technischer und baulicher Veränderungen hat Kappeln aber seinen Reiz nicht verloren.

Wer mit offenen Augen die Stadt erkundet – seien es Einheimische oder Fremde – entdeckt manches wie verzaubert daliegendes Fleckchen, an dem er seine Freude findet. So zum Beispiel die Hüholzteiche.

Überquert man von der Klinik kommend eine Holzbrücke, um in den Wald zu gelangen, zeigt sich hier ein mit Seerosen bewachsener kleiner See, von dessen Entstehung schon viele nichts mehr wissen. Bis in die 50er-Jahre wurde hier noch Torf abgebaut. So entstand aus einer den damaligen Verhältnissen angepassten Förderung ein Kleinod am Rande der Stadt.

Gerade wir Älteren, die wir die Veränderungen miterlebt und auch gestaltet haben, singen bei feierlichen Anlässen das „Kappeln-Lied“ begeistert mit, wo es in der letzten Strophe heißt: „Oh, du mein Kappeln, ach, wie lieb’ ich dich.“

 

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