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Schlei-Bote

13. Dezember 2017 | 10:48 Uhr

Kappeln : Verkehrsinsel als Visitenkarte

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Der Kreuzungsbereich der Bundesstraßen 199 und 201 erhält für 4000 Euro Mutterboden und Blumen.

shz.de von
erstellt am 13.Apr.2015 | 12:30 Uhr

Noch ist wenig Grün auf der mehrteiligen Verkehrsinsel an der Kreuzung der Bundesstraßen 199 und 201 zu sehen. Dabei gab es dort einen hohen Arbeits- und Materialaufwand. 50 Kubikmeter Erde wurde gegen Mutterboden ausgetauscht und jede Menge Blumenpflanzen gesät. Rosen, Lampenputzergras, Garten-Scharfgarbe, Kissen-Aster in verschiedenen Farben, Sonnenhut und viele andere mehr. Insgesamt 18 verschiedenen Blumen und Pflanzen sollen hier auf 100 Quadratmeter für bunte Farbtupfer zwischen den grauen Asphaltdecken sorgen, weiß Erwin Petersen, einer der beiden Leiter des städtischen Bauhofes. Bürgermeister Heiko Traulsen sagt dazu: „Dies ist eine neue Willkommenskultur, und Kappeln als Tourismusstadt muss schöner werden.“ Möglich wurde die 4000 Euro teure Aktion durch das in Kappeln beheimatete Unternehmen Rohrtechnik Brückner und den Kappelner Verschönerungsverein. „Ich hoffe, dass das jetzt ein Ansporn ist, nun auch andere Aufgaben anzupacken“, sagt Uwe Brückner. Der Unternehmer finanzierte mit 2500 Euro für den Mutterboden den Löwenanteil der Kosten. Der Verschönerungsverein spendierte 1500 Euro für die Blumen, während der Bauhof das Einpflanzen übernahm. „Wichtig ist der erste Eindruck, den man bekommt, wenn man in eine Stadt fährt. Bisher war Eckernförde uns da voraus, jetzt können wir gegenhalten“, meint der Vorsitzende des Verschönerungsvereins Dieter Clausen. Für den Bürgermeister ist die Aktion ein Beispiel für ein „wunderbares Zusammenspiel“. Traulsen hofft noch weitere Verkehrsinseln zu verschönern, damit diese als grüne Visitenkarte den Besuchern in bester Erinnerung bleiben.

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