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Schlei-Bote

17. Dezember 2017 | 09:51 Uhr

Unwiderstehlicher Gospel-Rhythmus

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

St. Martin in Steinbergkirche platzte beim Jubiläumskonzert des Gospelchores fast aus allen Nähten

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2013 | 00:31 Uhr

Die St.-Martins-Kirche schien zum Bersten gefüllt, als ob ganz Steinbergkirche sich hier versammelt hatte, um dem Jubiläumskonzert des Gospelchores zu lauschen. „20 Jahre sind für einen Gospelchor eine erstaunlich lange Zeit“, so würdigte Pastor Sascha Scholz in einer kurzen Ansprache den Chor und seine wertvolle Arbeit. Sein Shakespeare-Zitat „Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist“ zeigte treffend, worauf es dem Gospelchor ankommt.

Andrea Anderson, seit vier Jahren Leiterin der 40 Sängerinnen und Sänger, sagte: „Kaum zu glauben, schon 20 Jahre Chorarbeit und immer das Evangelium im Herzen, die Musik im Blut und den Gospel im Puls.“ Und genau das macht den Gospelchor Steinbergkirche aus: Das enorme Engagement jedes Einzelnen, die Freude am gemeinsamen Musizieren, der unwiderstehliche Gospel-Rhythmus – da sprang der Funke der Begeisterung sofort auf das Publikum über.

Der Chor bestach durch übersprudelnde Singfreude, aber auch durch die individuelle Ausgestaltung bereits bekannter Songs. Die Aufforderung an das Publikum, doch bei einzelnen Liedern und Passagen mitzusingen, fiel auf fruchtbaren Boden, konnten doch so manche Füße kaum mehr stillstehen, viele Hände klatschten bereits, die Finger schnippten im Takt und die anfangs eher zaghaften Töne aus den Kirchenbänken steigerten sich im Laufe des Abends zu einem einzigen großen Gospelchor. Das Programm war mit viel Liebe gestaltet, amerikanische Gospels mischten sich mit südafrikanischen Zulu-Gesängen, alte, ursprüngliche Lieder, aus der geschundenen Seele der Sklaven geboren, und neue, moderne, an Swing und Rock erinnernde Songs, wechselten sich ab in einer gelungenen Mischung jubilierender, aber auch anrührender Musik.

Bereits am Nachmittag hatte man sich mit vielen ehemaligen Mitgliedern getroffen und diese stellten sich für die letzten Lieder in den aktiven Chor. Uwe Wendrich, Gründer und langjähriger Leiter, ließ es sich nicht nehmen, diesen überwältigenden Abschluss noch einmal selbst zu dirigieren, natürlich mit „Oh happy day“ und heftigem Applaus.


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