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Gelting : Umbau für das Tagespflege-Angebot

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Mitarbeiter und Unterstützer der Diakonie-Sozialstation haben am Wochenende den Umzug innerhalb des Ex-Amtshauses bewältigt. So soll Platz für die Tagespflege entstehen.

shz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 07:30 Uhr

„Wir wären heute nicht da, wo wir sind, wenn wir nicht gemeinsam Spur gehalten hätten“, sagt der ehrenamtliche Geschäftsführer des Krankenpflegeverbandes Ostangeln Diakonie-Sozialstation Gelting-Sörup-Steinbergkirche, Lorenz Jacobsen aus Pommerby, und Birgit Beyer von der Verwaltung stimmt ihm zu. Die 50 Mitarbeiter in Pflege und Verwaltung, die Mitglieder des beratenden Ausschusses und etliche, die sich der Diakonie-Sozialstation verbunden fühlen, nutzten das Wochenende, um innerhalb des einstigen Geltinger Amtshauses umzuziehen.

Seit die Sozial-Station im November aus der Schmiedestraße in das ehemalige Amtshaus am Süderholm umgezogen ist, wird in dem Gebäude im Süderholm umgebaut, während die Arbeit der Sozialstation weiterläuft. Im Blickpunkt steht die Schaffung einer Tagespflege – angelegt auf zwölf Plätze an fünf Tagen die Woche jeweils von 9 bis 16 Uhr. Das Interesse daran ist groß, dies lässt sich an den Nachfragen und Anmeldungen belegen.

Starten soll die Tagespflege am 1. März. Bis dahin sind noch einige Umbauten zu erledigen. Das betrifft vornehmlich den ehemaligen Sitzungssaal, in dem bis dato in drangvoller Enge die Mitarbeiter ihrer Arbeit nachgingen. Da herrschte, wie Birgit Beyer es umschreibt, „konstruktive Nähe“. Nachdem nun die Räume für Verwaltung und Pflege hergerichtet sind, wurde jetzt in die neuen Räume umgezogen. Tische, Schränke, Akten und Computer wurden aus dem Sitzungssaal herausgetragen und an ihre neuen Standorte gebracht. Sobald Standesamt und Bürgerbüro aus dem ehemaligen Amtshaus aus- und in das Haus Schmiedestraße eingezogen sind – das wird bis Mitte Februar der Fall sein –, werden auch deren Büros mit in die Umbauaktivitäten einbezogen.

Die erwarteten Gäste sollen sich wohlfühlen, sagt Birgit Beyer. An jedem Tag und zu jeder Jahreszeit, denn es wird auch einen Garten geben, in dem verfolgt werden kann, wie das Eingesäte wächst, geerntet und für das gemeinsame Essen verarbeitet wird. Es sollen alle mit dabei sein, wenn Gemüse geschnippelt, gebacken und gekocht wird.

Was die Finanzierung der Umbauten betrifft, betonen Beyer und Jacobsen, dass diese ausschließlich aus Eigenmitteln der gemeinnützigen Gesellschaft, zu der 15 politische und sieben Kirchengemeinden gehören, erfolgt. Nun wird alles daran gesetzt, dass die Umbauarbeiten bis zum 1. März termingerecht fertig werden. Bis dahin werden Handwerker und Mitarbeiter der Sozialstation noch im einstigen Amtshaus ein- und ausgehen.

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