Über 2000 Unterschriften gegen Lehrermangel

Gemeinsam gegen die Stellenstreichung: Silke Cieplik, Silke Schulz-Post, Uwe Schröder, Karin Holst und  Anke Lindemann-Katsioulis (v.li.).
Gemeinsam gegen die Stellenstreichung: Silke Cieplik, Silke Schulz-Post, Uwe Schröder, Karin Holst und Anke Lindemann-Katsioulis (v.li.).

Rebecca_Nordmann-7304.jpg von
09. Juli 2014, 11:24 Uhr

Mit noch ein paar größeren Zahlen als sieben Toren in einem WM-Halbfinale hantierte am Dienstagabend das Team der Kappelner Gemeinschaftsschule um die Schulelternbeiratsvorsitzende Anke Lindemann-Katsioulis. Stolze 2153 Unterschriften übergaben Lindemann-Katsioulis, Karin Holst, Silke Cieplik und Silke Schulz-Post an den Vorsitzenden des Kreiselternbeirats Uwe Schröder – Unterschriften, die sich gegen die von der Landesregierung geplanten Streichungen von Lehrerstellen richten und die das Team seit Beginn des großen Protestzuges Anfang Juni in Kappeln gesammelt hatte.

Ursprünglich hatte man die Zahl 1000 angestrebt – „aber die“, sagte Karin Holst, „hatten wir sehr schnell voll“. Dass am Ende mehr als doppelt so viele daraus geworden sind, freute Uwe Schröder besonders, vor allem der Umstand, „dass dort Eltern unterschrieben haben, deren Kinder ja noch gar nicht von den Problemen betroffen sind“. Das zeige, dass es in Kappeln ausgesprochen gut gelungen sei, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren und für den Protest zu motivieren.

Das Organisationsteam selber lobte derweil die enge Verzahnung zwischen den einzelnen Schulen, und Anke Lindemann-Katsioulis betonte: „Wir werden sicherlich weitermachen.“ Vorgesehen sind zunächst kleinere Aktionen, um das Bewusstsein um die Problematik am Leben zu erhalten.

Uwe Schröder will indes die Unterschriften noch vor den Ferien Bildungsministerin Wara Wende in Kiel übergeben, und auch er kündigte an: „Das wird noch eine langatmige Angelegenheit sein.“

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