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Klaus-Harms-Schule : Technischer Fortschritt am Gymnasium

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Alles läuft darauf hinaus, dass die Klaus-Harms-Schule im nächsten Jahr mit aktiven Whiteboards ausgestattet wird.

shz.de von
erstellt am 29.Okt.2013 | 12:00 Uhr

Einmal mehr beschäftigte die Klaus-Harms-Schule den städtischen Ausschuss für Jugend, Kultur, Sport und Schulen (JKSS). Dieses Mal ging es um die Ausstattung des Gymnasiums mit aktiven Whiteboards und der Neuanschaffung einer Beschallungsanlage für die Aula.

Schulleiter Thomas Hellmuth begründete den Antrag für die Anschaffung von 25 Whiteboards im Wert von 50.000 Euro damit, dass die Whiteboards auch zur Medienkompetenz der Schüler beitragen würden. „Wir müssen uns der digitalen Zukunft öffnen“, so Hellmuth. Schon jetzt seien etliche Schulen besser ausgestattet. Ausschussmitglied Hilly Gosch (Grüne) stellte klar, dass ihre Fraktion für Whiteboards sowie Beschallungsanlage insgesamt nicht mehr als 50.000 Euro ausgeben wolle. Gosch wollte daher wissen, wie die Lehrer diese neuen Lehrmittel beurteilen oder ob sie erst in das neue Medium eingewiesen werden müssten. Darauf sagte Hellmuth, dass viele Lehrer schon eingewiesen seien. „Die herkömmliche Schultafel, wie wir sie kennen, werden wir in 15 Jahren nicht mehr sehen“, meinte der Schulleiter.

Marta Kraft (CDU) wollte sich auch der Zukunft nicht verschließen, doch fragte sie, ob man die 50.000 Euro für die Anschaffung der Geräte nicht auf drei oder vier Jahre strecken könne. „Reicht es, wenn es zunächst einmal zehn Geräte sind?“, fragte Kraft. Hellmuths Antwort: „Medien werden erst richtig genutzt, wenn sie in der Breite zugängig sind. Schnelle Verfügbarkeit bedeutet auch einen häufigeren Einsatz.“ Wiebke Christiansen-Hansen (CDU) plädierte ebenfalls dafür, zunächst mit zehn Geräten anzufangen und dann im nächsten Jahr noch einmal darüber zu beraten. „Wir sollten nicht pauschal jetzt schon alles beschließen“, so Christiansen-Hansen.

Ausschussvorsitzende Ilona Mende (SPD) betonte: „In diesem Bereich dürfen wir nicht sparen. Unsere Kinder und Jugendlichen müssen mit den besten Mitteln ausgebildet werden.“ Und Verwaltungsmitarbeiter Thomas Johannsen gab zu bedenken: „Für zehn Whiteboards kriegen wir nicht die Preisnachlässe von 25 Geräten.“ Mende ergänzte, dass die Eltern bei der Schulauswahl auch drauf achteten, ob die Schule gut ausgestattet sei. Dies sei für das Gymnasium wegen der Anzahl der Schüler von großer Bedeutung. Daraufhin beauftragte der Ausschuss die Verwaltung, den Kauf von 25 Whiteboards mit entsprechendem Preisnachlass anzufragen.

Bei einer anstehenden Deckensanierung in der Aula will man auch die Lautsprecher und die Verkabelung sowie Musikanlage und Verstärker erneuern. Wiebke Christiansen-Hansen bezweifelte jedoch, dass man mit der beantragten Summe von 15.000 Euro auskomme. In der Diskussion stellte sich heraus, dass diese von der Schule genannte Zahl nicht aktuell ist.

Daraufhin gab es den Vorschlag, den Antrag zurückzustellen. Dies hätte jedoch zur Folge gehabt, dass das Geld dann nicht im Haushalt bereitgestellt werden kann, da es sich um die letzte Sitzung des JKSS-Ausschusses in diesem Jahr handelte. Somit könnte die Beschallungsanlage auch nicht zeitgleich mit der Deckensanierung erneuert werden, was kostengünstiger wäre. Also empfahl der Ausschuss die erforderlichen Mittel im Haushalt für 2014 bereitzustellen. Eine Kostenschätzung dazu wird die Schule bis zur Sitzung des Hauptausschusses am 18. November vorlegen. Der soll dann die Beschlussvorlage behandeln.

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