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Aktion in der Bücherei : „Süderbrarup hat die besten Detektive“

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

Mit Kari Erlhoff kam eine der Autorinnen der „Drei ???“ in die Gemeindebücherei und entdeckte in ihrem jungen Publikum vielversprechende Spürnasen.

shz.de von
erstellt am 21.Nov.2014 | 12:30 Uhr

Etwa 40 junge und jugendliche Detektive – davon etwa ein Drittel Mädchen – waren in die Süderbraruper Gemeindebücherei gekommen. Sie wollten mit Kari Erlhoff bei ihrer Lesung gemeinsam auf Verbrecherjagd gehen. Erlhoff ist eine der Autorinnen, welche die deutschen Bücher der „Drei ???“ schreibt.

Zu Beginn las sie aus dem Werk „Symphonie der Angst“ – dem jüngsten Fall von Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews. Hier kommen die drei jugendlichen Spürnasen, die in den letzten 20 Jahren gerade einmal um drei Jahre gealtert sind, mit unheimlicher Musik in Kontakt. In der Detektivgeschichte wird ein gläsernes Instrument zerstört. Für jeden der drei Verdächtigen hatte die Autorin eine Indizientasche vorbereitet, anhand derer sich die jugendlichen Detektive an die Lösung dieses Falles machten.

Doch das Vergnügen war nur ausgesprochen kurz. Denn 90 Prozent der Zuhörer entschieden sich sofort für die richtige Verdächtige und untermauerten dies auch schnell mit Beweisen. Selbst der Schreibstift, mit dem das Wort „Rache“ auf die Instrumentenscherben gekritzelt war, fand sich in einem Medikamentenröhrchen wieder. Deshalb kam der eigens zur Zeitbegrenzung eingerichtete „Schreiwecker“ gar nicht zum Zuge.

„Süderbrarup hat die besten Detektive der Welt“, erklärte Erlhoff zum Abschluss. So schnell sei die Antwort bisher noch nie gefunden worden. Dann beantwortete sie Fragen zur Geschichte der „Drei ???“. Die Autorin gab zu, selbst „nur“ 13 Bücher geschrieben zu haben, aber alle 178 bisher erschienenen Ausgaben im Original zu besitzen. Dann löste sie das Geheimnis um den Farbcode der drei Detektive und warum die Fragezeichen im Logo des Buchcovers in einer anderen Reihenfolge stehen, (nämlich weiß, rot, blau) als die Namen der Jungen auf der Visitenkarte. (Antwort: Nur eine Frage der grafischen Gestaltung).

Zum Abschluss setzte sich die Autorin schließlich noch an ihren Schreibtisch und gab Autogramme für ihr jugendliches Publikum.



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