Feuerwehrwettkampf : Stutebüller siegen deutlich

Freuen sich über den gewonnenen Pokal: Torsten Banneck, Thomas Tramm, Eric Waldt und Henning Hansen vom „Team Stutebüll“ (von links).
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Freuen sich über den gewonnenen Pokal: Torsten Banneck, Thomas Tramm, Eric Waldt und Henning Hansen vom „Team Stutebüll“ (von links).

Schubkarren-Parcours, Ballonstechen, Katapultschießen – beim Feuerwehrwettkampf herrschte Riesenstimmung auf der Rathauswiese.

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09. Juni 2014, 13:07 Uhr

Rund vier Stunden dauerte der Wettkampf der Feuerwehren, dann konnten Wehrführer Hauke Marten und Stellvertreter Björn Frye von der veranstaltenden Kappelner Ortswehr den Sieger verkünden. Das ist in diesem Jahr die Freiwillige Feuerwehr Stutebüll mit Mannschaftsführer Henning Hansen und seinen Mitkämpfern Eric Waldt, Thomas Tramm und Torsten Banneck. Das Viererteam hatte in allen Spielen Leistungsstärke bewiesen und konnte sich beim abschließenden Katapultschießen auf Dosen sogar eine Nullnummer leisten.

In diesem Jahr fand der Feuerwehrwettkampf bereits zum siebten Mal statt. Die Spiele hatten Hauke Marten und Festausschussvorsitzender Simon Gieselmann ausgesucht und vorbereitet. Immer ging es um Geschicklichkeit, Teamwork, aber auch um etwas Glück. Angetreten waren die sechs Kappelner Ortswehren mit je einer Mannschaft, die Jugendwehr mit zwei Mannschaften sowie die Gastwehren aus Arnis und Rabel mit je einer Mannschaft. Jedes Team bestand aus vier Personen. Wettkampfstätte war die Grünfläche vor dem Kappelner Rathaus. Und gleich im ersten Spiel waren Schnelligkeit und Geschicklichkeit gefragt. Dabei mussten die Teams vier Mal hintereinander zwei Bälle in einer Schubkarre über einen Parcours bringen, ohne die Bälle zu verlieren. Nach dem ersten Spiel lag der spätere Gesamtsieger Stutebüll noch auf Platz 3, hinter Olpenitz und Mehlby. Die Revanche folgte allerdings in Spiel zwei. Da sollten die Blauröcke mit einem nagelbestückten Helm und verbundenen Augen einen mit Wasser gefüllten und an der Leine hängenden Luftballon im Sprung zerstechen. Da die Wettkämpfer den Ballon nicht sehen konnten, mussten sie sich auf die Zurufe ihrer Mitspieler verlassen. Ob sie erfolgreich waren, spürten sie daran, dass sie nass wurden. Bei diesem Spiel stellten sich die Stutebüller am gewieftesten an und lagen danach in der Gesamtwertung hinter Olpenitz bereits auf Platz zwei.

Beim Reifenwurf konnte keine Mannschaft die volle Punktzahl erreichen. Im vierten Spiel stellte die Stutebüller Wehr schließlich die Weichen für den Gesamtsieg. Dabei ging es um handwerkliche Geschicklichkeit. Mit Hilfe eines „manipulierten“ Hammers sollten Nägel eingeschlagen werden. Das Problem: Der Hammerkopf war beweglich, daher war es nicht einfach, damit zielgenau zu arbeiten. Die Stutebüller konnten das am besten und setzten sich damit an die Spitze des Feldes. Das war dann auch schon der Sieg in der Gesamtwertung, weil neun der zehn Mannschaften beim abschließenden Katapultschießen patzten. Dabei sollten mit Hilfe einer Kugel und eines überdimensionierten Katapults zehn aufgetürmte Dosen von einem sieben Meter entfernten Tisch abgeschossen werden. Den einzigen Treffer aller 40 „Schützen“ landete Dieter Schumacher (Wehr Kopperby). Das änderte aber an der endgültigen Reihenfolge nichts mehr.

Gesamtsieger wurde die Freiwillige Feuerwehr Stutebüll (305 Punkte) vor Olpenitz (275) und Kopperby (245). Auf den weiteren Plätzen folgten die Wehren Ellenberg (160), Jugendwehr II (125), Mehlby (90), Arnis (50), Rabel und Kappeln (je 40) und Jugendwehr I (30). Für alle Mannschaften gab es eine Urkunde, für das Siegerteam den umkämpften Feuerwehrpokal – und die Verpflichtung, den Wettkampf 2015 auszurichten.

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