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Schlei-Bote

18. Dezember 2017 | 10:27 Uhr

Wahltag : Stühlerücken im Seniorenbeirat

vom
Aus der Redaktion des Schlei-Boten

1608 Menschen beteiligten sich an der Seniorenbeiratswahl. Damit reicht die Beteiligung nicht ganz an die von vor vier Jahren heran.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2014 | 07:30 Uhr

Es hat ungewöhnlich lang gedauert, ehe alle Stimmzettel ausgezählt waren – kein Wunder bei 14 Kandidaten und 1608 Wählern. Seit gestern, 17.30 Uhr, dreieinhalb Stunden nach Wahlschluss, steht der neue Seniorenbeirat fest. Für die nächsten vier Jahre gehören dem Gremium in der Reihenfolge der jeweils auf sie entfallenen Stimmen diese sieben Mitglieder an: Horst Albrecht (1212 Stimmen), Heiner Hintz (835), Werner Barz (831), Dorette Jaroschek (731), Gerhard Groszek (669), Martina Kinast (650) und Manfred Bohner (363). Die vier Letztgenannten sind neu im Seniorenbeirat.

Bis zu sieben Stimmen konnte jeder der insgesamt 3300 Wahlberechtigten vergeben, und mehr als die Hälfte der Wähler nutzte das Kontingent auch voll aus. Die Wahlbeteiligung lag in diesem Jahr bei 48,73 Prozent. Das reicht zwar nicht an die Rekordzahl von vor vier Jahren heran – damals hatten 1708 Senioren von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht (54,38 Prozent). Aber sie bestätigt den Trend, dass die Wahrnehmung des Gremiums in der Vergangenheit spürbar gewachsen ist. Auffällig ist indes, dass sich die Senioren der Stadt für vier neue Mitglieder ausgesprochen haben. Ursula Fettig und Harald Lehmann waren bereits während der zurückliegenden Wahlperiode aus dem Gremium ausgeschieden, Monika Jenner und Gerda Hartmann standen erneut zur Wahl, konnten sich allerdings nicht durchsetzen. Nicht nur für das langjährige Mitglied Werner Barz eine Überraschung. „Monika Jenner war unsere Schriftführerin, Gerda Hartmann hat die politische Arbeit gemacht – schade, dass die beiden nicht mehr dabei sind“, sagte Barz gestern Abend. Gleichzeitig hält er aber, wie auch der bisherige Vorsitzende Horst Albrecht, das neue Quartett für eine gute Ergänzung. Albrecht sagte: „Jetzt müssen wir erstmal in die Selbstfindung gehen.“ Jeder sollte seine Interessen und Stärken formulieren, die dann, so wünscht es sich Albrecht, auch gerne in intensiverer Ausschussarbeit eingesetzt werden können.

Bürgervorsteherin Dagmar Ungethüm-Ancker, die gestern extra im Rathaus erschienen war, gratulierte den anwesenden Gewählten zunächst und sagte: „Ich hoffe, dass sich der Seniorenbeirat weiter bewusst einmischt, denn es wäre fatal, wenn sich die ältere Generation nicht vertreten fühlen würde. Jetzt wünsche ich mir nur noch einen aktiven Jugendbeirat.“

Das Wahlergebnis muss nun noch durch die Stadtvertretung bestätigt werden. Die konstituierende Sitzung des Seniorenbeirats, auf der dann auch ein Vorsitzender gewählt wird, wird noch in diesem Monat stattfinden.

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