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Sterup steht Prozess-Ärger mit Eon ins Haus

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erstellt am 23.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Sterup | Während der 34. und damit voraussichtlich letzten Sitzung der Gemeindevertretung in der auslaufenden Legislaturperiode sprach Sterups Bürgermeister Wolfgang Rupp von Irritationen und stellte klar: Die Mandate der gewählten Vertreter enden nicht mit dem Tag der Kommunalwahl am 26. Mai, sondern erst mit Ende dieses Monats. Er als Bürgermeister bleibe noch bis zur konstituierenden Sitzung der neuen Gemeindevertretung im Amt.

Im Verlauf seines Verwaltungsberichtes wies er darauf hin, dass der Neubau der Kindertagesstätte nicht nur fertig, sondern Anfang des Monats auch eröffnet worden sei. Das sei ein Bau "aus einem Guss", lobte Rupp, freute sich und hegt nun die Hoffnung, dass immer genügend Kinder da seien. Derzeit werden nach den Worten des Bürgermeisters die Lampenköpfe der Straßenbeleuchtung ausgewechselt - Ende Juni soll die Schlussrechnung vorliegen. Rupp wies darauf hin, dass die Pfadfinder morgen mit der Spendensammlung "Jugend sammelt für Jugend" in der Gemeinde unterwegs sein werden. Und weil 70 Prozent bei der örtlichen Organisation bleiben, lautete des Bürgermeisters Bitte an die Einwohner: "Haltet was für sie bereit, denn das ist für den guten Zweck."

Nach achtjähriger Prozessdauer hat das Landgericht nun die Schadensersatzklage eines Einwohners gegen die Gemeinde abgewiesen, informierte Rupp und verhehlte nicht, dass möglicherweise neuer Prozess-Ärger auf die Gemeinde zukommen könnte. Dabei geht es um 33 000 Euro, die die Eon von der Gemeinde für den Zeitraum 2006 bis 2010 für die Stromlieferung ans Klärwerk verlangt. Allerdings gab es für diese Zeitspanne einen Liefervertrag mit den Stadtwerken Flensburg. Da werde noch viel zu prüfen und zu klären sein, so Wolfgang Rupp.

Um Planungssicherheit zu schaffen, beschloss die Gemeindevertretung die Aufstellung des Bebauungsplanes "Zur Schweiz/Birristoft", genehmigte den von der Planungsgruppe Plewa vorgelegten Entwurf und fasste den erforderlichen Auslegungsbeschluss. Mit der Ausweisung als allgemeines Wohngebiet und der B-Plan-Aufstellung soll eine "geordnete städtebauliche Entwicklung" gewährleistet werden. Es geht in einem Gesamtgeltungsbereich von 4300 Quadratmetern um Planungssicherheit für die vorhandene Wohnbebauung und vorgesehene Erweiterung in zweiter Reihe. Mit der Überplanung rückt die Wohnbebauung nicht näher an die landwirtschaftliche Hofstelle mit Schweinemast in Birristoft heran, sodass es zu keiner Änderung der Umwelteinwirkungen in dem Gebiet kommt.

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